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·27. August 2026

Newcastle-Thriller offenbart Liverpools Problem auf der Sechs

Artikelbild:Newcastle-Thriller offenbart Liverpools Problem auf der Sechs

Newcastle 2 – 2 Liverpool – PL-Nachbetrachtung

Von Steven Smith

Nach einem frustrierenden Beginn rettet Liverpool einen Punkt


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Liverpools Rückkehr in den Premier-League-Alltag endete mit einem 2:2 bei Newcastle, doch das Ergebnis erzählt nur einen Teil der Geschichte.

Die Reds hatten genug Ballbesitz und erspielten sich genügend Chancen, um das Spiel zu gewinnen. Dennoch sorgten defensive Instabilität und fehlender Schutz vor der Viererkette immer wieder dafür, dass sie Newcastles Gefahr bei Kontern ausgesetzt waren.

Es gab positive Aspekte, aber davon nur sehr, sehr wenige. Die Stagnation der vergangenen Saison wird Monate brauchen, um beseitigt zu werden, und die Fans werden das schlicht ertragen müssen.

Liverpool gab 27 Schüsse ab gegenüber 13 von Newcastle und hatte 61 Prozent Ballbesitz, während ihre 1,98 erwarteten Tore im Vergleich zu Newcastles 1,58 ebenfalls besser aussahen. Dennoch brauchten die Gäste am Ende einen Elfmeter in der Nachspielzeit von Dominik Szoboszlai, um einen Punkt zu retten. Hätte Newcastle dieses Spiel gewonnen, hätte sich niemand beschweren können.

Das sagt alles über diesen Nachmittag aus.

Die neue Liverpool-Ära unter Andoni Iraola hat in Sachen offensiver Ambition mit einem leichten Versprechen begonnen, doch es gibt bereits offensichtliche strukturelle Probleme, die angegangen werden müssen, insbesondere im Mittelfeld, das nur offensiv ausgerichtete Spieler beinhaltete.

Die Startelf

Liverpool XI

  • TW – Alisson Becker
  • RV – Jeremie Frimpong
  • IV – Jérémy Jacquet
  • IV – Virgil van Dijk (K)
  • LV – Milos Kerkez
  • ZM – Ryan Gravenberch
  • ZM – Dominik Szoboszlai
  • RA – Rio Ngumoha
  • OM – Florian Wirtz
  • LA – Cody Gakpo
  • MS – Alexander Isak

Eingewechselte Spieler

  • Alexis Mac Allister → Florian Wirtz (62.)
  • Víctor Muñoz → Río Ngumoha (62.)
  • Ronald Araújo → Jérémy Jacquet (70.)
  • Lewis Koumas → Ryan Gravenberch (76.)

Tore

Newcastle 1–0 Liverpool – Anthony Elanga (William Osula) – 5.

Newcastle 1–1 Liverpool – Cody Gakpo (Ryan Gravenberch) – 55.

Newcastle 2–1 Liverpool – Joe Willock (Yoane Wissa) – 57.

Newcastle 2–2 Liverpool – Dominik Szoboszlai (Elfmeter) – 90+8.

Spielstatistiken

  • Ballbesitz – Newcastle 39 % | Liverpool 61 %
  • xG – Newcastle 1,58 | Liverpool 1,98
  • Schüsse gesamt – Newcastle 13 | Liverpool 27
  • Schüsse aufs Tor – Newcastle 4 | Liverpool 7
  • Fouls – Newcastle 16 | Liverpool 15
  • Ecken – Newcastle 2 | Liverpool 6

Erste Halbzeit

Die erste Hälfte war frustrierend für Liverpool.

Die Reds kontrollierten über lange Phasen den Ballbesitz und versuchten, das Tempo zu bestimmen, doch Newcastle war deutlich gefährlicher, sobald das Spiel in Umschaltmomente überging.

Das frühe Gegentor nach nur fünf Minuten verdeutlichte das größte Problem, als Ryaj Gravenberch gemächlich in den gegnerischen Strafraum trabte, anstatt den eigenen zu sichern.

Liverpools Struktur ließ nach Ballverlust zu viel Raum, und Newcastle konnte das sofort ausnutzen.

Florian Wirtz zeigte gelegentlich sein kreatives Können aufblitzen, während sich Isak einer Newcastle-Abwehr gegenübersah, die entschlossen war, ihm gegen seinen ehemaligen Klub kaum Möglichkeiten zu gewähren.

Rio Ngumoha hatte auf rechts einige vielversprechende Momente, doch dem Teenager gelang es nicht, dem Spiel konstant seinen Stempel aufzudrücken, und er kann nicht als echte Option für den rechten Flügel angesehen werden.

Liverpool erspielte sich weiterhin Chancen und beendete die Partie letztlich mit 27 Abschlüssen, doch zur Pause lagen die Gäste zurück.

Das Problem war nicht mangelnde Offensivabsicht.

Es war die Leichtigkeit, mit der Newcastle gegen sie umschalten konnte – genau das, was die Reds in der vergangenen Saison immer wieder bestrafte.

Zweite Halbzeit

Die zweite Halbzeit wurde deutlich dramatischer.

Liverpool gelang in der 55. Minute endlich der Ausgleich, als Gravenberch den Niederländer bediente und Gakpo stark aus der Distanz vollendete.

Doch Newcastle legte Liverpools Schwächen sofort wieder offen.

Zwei Minuten später stellte Willock die Führung der Gastgeber wieder her. Diese Szene fasste Liverpools Nachmittag perfekt zusammen, denn die Läufe der Gastgeber konnten immer weitergehen, als existiere das gegnerische Mittelfeld überhaupt nicht.

Sie konnten brillante offensive Momente erzeugen, doch ihre Defensivstruktur blieb anfällig.

Iraola reagierte mit Wechseln.

Mac Allister ersetzte Wirtz, während Muñoz in der 62. Minute für Rio kam. Araújo kam dann in der 70. Minute für Jacquet, bevor Koumas in der Schlussphase Gravenberch ersetzte.

Muñoz war dabei besonders wichtig und zeigte vom Moment seiner Einwechslung an die Bereitschaft, aktiv einzugreifen.

Der junge Spanier brachte direkte Läufe und Aggressivität in den Angriff und suchte immer wieder das Eins-gegen-eins gegen Newcastles Abwehr.

Sein größter Beitrag kam tief in der Nachspielzeit, als sein Lauf in den Strafraum zum entscheidenden Elfmeter führte.

Szoboszlai verwandelte in der 90.+8 Minute.

Liverpool hatte einen Punkt gerettet.

Abschließende Gedanken

Diese Leistung zeigte sowohl das Potenzial als auch die Probleme in Iraolas neuem Liverpool.

Die offensive Ausrichtung war ermutigend, aber das Zentrum und die Außenverteidigerpositionen waren phasenweise furchtbar.

27 Schüsse und 61 Prozent Ballbesitz zeigen, dass Liverpool den Ball dominieren und Chancen kreieren wollte.

Doch die Defensivstruktur bleibt besorgniserregend, ohne Schutz auf den Flügeln oder vor der Innenverteidigung.

Das Fehlen eines spezialisierten defensiven Mittelfeldspielers war besonders offensichtlich, während der Einsatz von zwei von Natur aus offensiven Außenverteidigern Liverpool immer dann anfällig machte, wenn Newcastle nach vorne stürmte.

Die nächste Phase des Umbaus muss sich daher auf die Balance konzentrieren.

Liverpool braucht eine echte Nummer 6. Sie brauchen mehr defensive Stabilität auf der rechten Abwehrseite. Sie brauchen mehr Optionen in der Offensive. Und sie brauchen Zeit, damit Iraola seine bevorzugte Struktur etablieren kann.

Ein Punkt in Newcastle ist nicht katastrophal.

Aber wenn Liverpool an die Spitze des englischen Fußballs zurückkehren will, müssen Leistungen wie diese zum Ausgangspunkt für Verbesserungen werden und dürfen nicht als Beleg dafür dienen, dass dieselben alten Probleme weiterbestehen.

Steven Smiths Vorhersage vor dem Spiel:

Newcastle 1 – 3 Liverpool

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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