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·5. August 2026
Neymar sorgt erneut für Skandal – harte Worte fallen

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Neymar steht erneut im Mittelpunkt großer Kontroversen. Nach dem Spiel des FC Santos kam es zu einem heftigen Wortgefecht, provokanten Gesten und der Reaktion eines Funktionärs.
Neymar half Santos beim Einzug ins Viertelfinale des brasilianischen Pokals. Nach seiner Einwechslung bereitete er in der 74. Minute den Siegtreffer von Rony vor, und seine Mannschaft besiegte Remo mit 1:0.
Nach dem Spiel rückte das Sportliche jedoch in den Hintergrund. Nach Angaben der SID geriet der 34-Jährige vor der Kabine in ein Wortgefecht mit Vertretern der Gastgeber. Anschließend soll er provokativ getanzt, seine Muskeln angespannt und die Zunge herausgestreckt haben.
Zuvor war Neymar auch mit Fans von Remo aneinandergeraten, die ihn während der Partie beleidigt hatten. Später reagierte der Brasilianer in den sozialen Medien und veröffentlichte ein Video mit einem ironischen Dank für die Unterstützung. Aus dem Flugzeug postete er zudem ein Foto mit dem Kommentar „Mission erfüllt“.
Das Verhalten des Santos-Stars löste eine heftige Reaktion von Antonio Carlos Teixeira aus. Der Präsident von Remo war der Ansicht, dass sein Klub unfair behandelt worden sei und Neymar die Situation nach dem Schlusspfiff unnötig verschärft habe.
„Dieser Mistkerl Neymar, den so viele Kinder vergöttern, hat sich wie ein Clown benommen und uns anschließend auch noch provoziert. Wir sind selbst schuld, dass wir solche Menschen auf ein Podest stellen“, sagte Teixeira.
Es ist nicht der erste aufsehenerregende Vorfall mit Beteiligung des Brasilianers in den vergangenen Monaten. Im Mai tauchten Aufnahmen auf, auf denen er den 18-jährigen Robinho Júnior schlug. Medien berichteten außerdem über eine heftige Auseinandersetzung mit jüngeren Mitspielern nach dem Unentschieden gegen Chapecoense.
Neymar bestritt später, Spieler von Santos beleidigt zu haben. Er erklärte, dass es in der Kabine lediglich zu einer normalen Diskussion und einer gegenseitigen Aufarbeitung nach dem schwachen Ergebnis gekommen sei.
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