„Nicht akzeptabel“ trotz 2:1: Tekke kritisiert Trabzonspor knallhart – Onana rettet, Augusto und Onuachu drehen Gaziantep-Spiel | OneFootball

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·23. Februar 2026

„Nicht akzeptabel“ trotz 2:1: Tekke kritisiert Trabzonspor knallhart – Onana rettet, Augusto und Onuachu drehen Gaziantep-Spiel

Artikelbild:„Nicht akzeptabel“ trotz 2:1: Tekke kritisiert Trabzonspor knallhart – Onana rettet, Augusto und Onuachu drehen Gaziantep-Spiel

Trabzonspor hat am 23. Spieltag der Trendyol Süper Lig auswärts bei Gaziantep FK mit 2:1 gewonnen, doch die Stimmung war nach dem Abpfiff nicht nur von Erleichterung geprägt. Trainer Fatih Tekke kritisierte offen die Fehlerquote und sprach trotz der drei Punkte von Dingen, die „nicht akzeptabel“ seien. Durch die Treffer von Felipe Augusto und Paul Onuachu erhöhte Trabzonspor sein Konto auf 48 Punkte und sammelte einen wichtigen Erfolg für die Europapokalplätze.

Tekke über die erste Halbzeit: „Wir hätten auch zwei Gegentore kassieren können“

Im Gespräch mit beIN SPORTS machte Fatih Tekke deutlich, dass ihn vor allem die Anfangsphase störte. „In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Fehler gemacht. Wir hätten auch zwei Gegentore kassieren können. Aber wir haben auch gute Dinge gemacht“, sagte Tekke. Nach dem Rückstand habe sein Team reagieren müssen: „Nach dem Gegentor in der ersten Halbzeit mussten wir die Formation ändern, und dann normalisierte sich das Spiel, und wir erzielten zwei Tore in Folge.“


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Onana als Schlüsselfaktor – Tekke schwankt zwischen Lob und Mahnung

Tekke verwies auf „entscheidende Momente“ und nannte dabei ausdrücklich Andre Onana. „Es gibt einige entscheidende Momente, Andre Onana hat einige Bälle gehalten, es hätte unentschieden enden können, wir hätten auch fünf Tore schießen können“, sagte Tekke. Gleichzeitig betonte er, wie sehr Emotion und Intensität das Spiel prägen: Wenn man nicht „mit dem gleichen Gefühl“ spiele, leide Tempo, Wiederholung und Umsetzung – Aspekte, die für ihn direkt mit der Formation zusammenhängen.

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„Das ist nicht akzeptabel“: Tekke kritisiert Ballverluste und eigene Planung

Obwohl der Sieg steht, blieb Tekke hart in der Analyse. „In der zweiten Halbzeit gab es einfache Ballverluste, aber wenn man verteidigen muss, dann muss man verteidigen. Man muss den Angriff beenden“, erklärte er. Besonders deutlich wurde er bei der Absicherung: „Wir haben 90 Minuten lang darüber nachgedacht, wie wir uns auf der rechten Seite absichern können. Wir haben ständig Spieler ausgewechselt. Das ist nicht akzeptabel.

Tekke nahm die Verantwortung ausdrücklich auch auf sich. „Ich kritisiere mich selbst für die ersten zehn bis 15 Minuten, denn unsere Pläne sind nicht aufgegangen, weder auf Spielerbasis noch insgesamt“, sagte er. Gleichzeitig hob er den Wert des Ergebnisses hervor: „Das sind drei sehr wertvolle Punkte.“

Ausblick auf das Programm: Heimspiel am Freitag, Pokal und eine Verletzungssorge

Tekke verwies auf die kommenden Aufgaben: „Am Freitag steht ein Heimspiel an, es gibt den Pokal, jedes Spiel ist anspruchsvoll.“ Dazu kam eine personelle Sorge: „Tim ist verletzt, hoffentlich ist es nichts Schlimmes.“ Tekke unterstrich, dass die Leistung „in den letzten zwei Wochen“ unter dem Durchschnitt gelegen habe, ergänzte aber auch: „Auswärts ist das ganz normal. Wir machen weiter.“

Spieler stimmen ein: „Wir mussten schnell reagieren“

Nach dem Abpfiff sprachen auch Spieler über die Bedeutung des Erfolgs. Stefan Savic betonte: „Die drei Punkte waren sehr wichtig. Nach der Niederlage im letzten Spiel mussten wir irgendwie reagieren. Es war schön, das zu sehen.“ Zudem hob er die taktische Flexibilität hervor: „Wir haben mit einer Viererkette begonnen und dann mit einer Dreierkette weitergespielt. Das ist schön, weil wir die Fähigkeit haben, an verschiedenen Positionen zu spielen. Wir passen uns sehr schnell daran an.“

Mathias Lovik erklärte, der Gegner habe zu Beginn „durch eigene Fehler“ die gewünschten Positionen gefunden, doch Trabzonspor habe schnell geantwortet. „Wir haben schnell reagiert, sind in Führung gegangen und haben das Spiel so gestaltet, wie wir es wollten“, sagte Lovik. Auf die Frage nach der Leistung von Onana setzte er den Fokus auf das Ergebnis: „Das Wichtigste heute war, zu gewinnen. Ich mache mir keine Gedanken darüber, wer wie gespielt hat.“

Ein Sieg, der Punkte bringt – und klare Aufgaben lässt

Für Trabzonspor zählt im Europapokalkampf vor allem das Resultat: das 2:1 bei Gaziantep FK und der Stand von 48 Punkten. Gleichzeitig zeigt die Analyse von Fatih Tekke, dass trotz Sieg noch Baustellen bleiben – von der Anfangsphase über Ballverluste bis zur Absicherung. Genau diese Mischung aus Punkten und Selbstkritik soll nun die Basis sein, um die kommenden Spiele stabiler zu gestalten.

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