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·30. November 2025
"Nicht einfach zur Tagesordnung übergehen": Kleine in Fürth vor dem Aus?

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Die SpVgg Greuther Fürth taumelt weiterhin gehörig im Tabellenkeller der 2. Liga. Durch die 0:3-Heimniederlage gegen den VfL Bochum stürzte die SpVgg zurück auf den Relegationsrang und steht vor dem Derby gegen den 1. FC Nürnberg mehr denn je unter Druck. Auch für Trainer Thomas Kleine wird die Luft immer dünner.
Sechs Niederlagen aus den vergangenen sieben Pflichtspielen und mit 37 Gegentoren die Schießbude der Liga: Die SpVgg Greuther Fürth zeigt sich derzeit in bedenklicher Verfassung. Die Ambitionen, mit denen die Franken in die Partie gegen den VfL Bochum gegangen waren, waren spätestens nach 17 Minuten erledigt als die Gäste bereits mit drei Toren führten. Ein desolater Start, der Fürth-Trainer Thomas Kleine insbesondere aufgrund der beiden Standardgegentreffer maßlos ärgerte: "Das wussten wir, dass Bochum da Wucht mitbringt. Letztendlich, wenn wir diese entscheidenden Situationen nicht für uns lösen, das ist ein entscheidender Punkt. Dann ist es entscheidend sich nicht wegschubsen zu lassen, alles dafür zu tun, hinten die Null stehen zu haben, das haben wir nicht geschafft", fasste der Fußballlehrer enttäuscht zusammen.
Zwar habe sich seine Mannschaft danach gut zurückgekämpft, dennoch sei es bei dem Rückstand dann natürlich schwierig gewesen. "Wir haben das Spiel in den ersten Minuten verloren. Jetzt geht’s darum, den Kopf hochzunehmen. Aber es geht auch darum, alles reinzuschmeißen, Fokus auf Zweikämpfe, um am Sonntag dann ins Derby zu gehen", so Kleine. Ob er selbst dann überhaupt noch an der Seitenlinie steht, bleibt abzuwarten. Auch für Sportvorstand Stephan Fürstner sei die erneut deutliche Niederlage "ein absolutes Brett gewesen". Dementsprechend vermied auch er ein Bekenntnis für den Trainer, betonte aber nun "nicht aktionistisch zu handeln, sondern erst einmal alles sacken lassen und dann die richtigen Schlüsse daraus ziehen."
Dass beim erneut pomadigen Auftritts gegen Bochum genau die gleichen Dinge schief liefen, wie auch schon in den Vorwochen, führe nun zu einem "Kassensturz", wie Fürstner die Analyse nannte. Auch Kleine selbst schien anhand der schwachen Leistung insbesondere mit Blick auf die gute Trainingsarbeit erstaunt: "Dort knallt es, aber hier knallt es nicht." Ein Punkt, den Fürstner ebenfalls aufgriff: "Training ist das eine, aber Spiel ist das andere. Da zählt es - und da sind wir gerade nicht da. Man muss sich unter der Woche ein gutes Gefühl holen, das auch da zu sein scheint. Aber wir brauchen den Übertrag. Trainingsweltmeister haben noch nie etwas gewonnen."
Dementsprechend könne man jetzt "nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wir müssen schnell besser werden, stabiler in der Defensive, aber auch vorne drückt der Schuh. Wir erspielen uns nicht mehr die klaren Torchancen", so der Sportdirektor. So sieht es auch Abwehrchef Philipp Ziereis: "Es gibt keine Alternative zum Gas geben, Arbeiten, Weitermachen und versuchen den Bock irgendwie umzustoßen - am besten nächste Woche im Derby."
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