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·20. Februar 2026
„Nicht in Bestform“: BVB-Ikone warnt Adeyemi vor WM-Aus

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Nach seiner Reservistenrolle bei Borussia Dortmund steht Karim Adeyemi zunehmend in der Kritik. Nun stellt BVB-Legende Roman Weidenfeller sogar die WM-Chancen des Nationalspielers infrage.
Karim Adeyemi steckt bei Borussia Dortmund in einer schwierigen Phase. Während der BVB sportlich zuletzt überzeugte und weiter vom Meisterkampf träumen darf, spielt der Offensivspieler dabei nur eine Nebenrolle. Nun hat sich mit Roman Weidenfeller ausgerechnet eine Klublegende kritisch zur aktuellen Situation des Nationalspielers geäußert – und dabei auch dessen Chancen auf eine WM-Teilnahme infrage gestellt.
Der ehemalige Dortmunder Torhüter sieht vor allem Adeyemis Leistungen auf dem Platz kritisch. „Zur Zeit ist er nicht in Bestform und wenn er reinkommt, verliert er mir zu viele Bälle“, sagte Weidenfeller in der Sky-Sendung Triple – der Hagedorn-Fußballtalk. Der Weltmeister von 2014 wünscht sich deutlich mehr Einfluss des Angreifers auf das Dortmunder Spiel und erklärte weiter: „Im Moment kommt er meistens von der Ersatzbank und ich muss sagen, dass ich mir einfach für Karim wünschen würde, dass er nicht nur der Unterschiedsspieler auf dem Papier ist, sondern auch auf dem Feld.“
Tatsächlich hat sich Adeyemis Rolle unter Trainer Niko Kovac zuletzt deutlich verändert. Nachdem er im Herbst noch regelmäßig zum Stammpersonal gehörte, muss er sich seit Jahresbeginn häufig mit Kurzeinsätzen begnügen. In der Bundesliga stand er nur selten lange auf dem Platz, auch in der Champions League blieb ihm zuletzt meist nur die Jokerrolle. Stattdessen hat sich unter anderem Konkurrent Maximilian Beier in den Vordergrund gespielt.

Foto: IMAGO
Diese Entwicklung könnte weitreichende Folgen haben – auch mit Blick auf die Nationalmannschaft. Weidenfeller stellte klar, dass fehlende Spielzeit ein entscheidender Nachteil für eine mögliche WM-Nominierung sei: „Wenn er nicht spielt, fährt er auch nicht mit zur WM. Man sollte niemanden mit zur WM nehmen, wenn er im Klub nicht spielt.“
Auch beim BVB selbst ist die Zukunft des schnellen Offensivspielers nicht endgültig geklärt. Sein Vertrag läuft zwar noch bis 2027, doch eine Verlängerung ist derzeit kein Thema. Ein Wechsel des 24-Jährigen in der kommenden Transferperiode gilt daher als möglich, zumal der Klub dann noch eine entsprechende Ablösesumme erzielen könnte.









































