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·25. März 2026
"Nicht mit der Axt in die Kabine": Schwartz' Plan zum Klassenerhalt

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Mit Alois Schwartz will Preußen Münster den Verbleib in der 2. Bundesliga schaffen. Im Mediengespräch zu seiner Vorstellung ließ der frühere Trainer des 1. FC Saarbrücken durchblicken, worauf er Wert legen wird.
13 Spiele, sieben Niederlagen – trotz dieser verheerenden Bilanz ist im Kampf um den Klassenerhalt für Preußen Münster noch alles drin. Der Tabellenletzte hat lediglich zwei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Obendrein stehen im April richtungsweisende Duelle gegen direkte Konkurrenten aus Kiel, Fürth und Bielefeld an – dazwischen geht es noch zum FC Schalke 04. Eine letzte Chance also, für die Münster einen neuen Impuls gesetzt hat: Alois Schwartz.
Der 58-Jährige übernimmt für die verbleibenden Spiele – als "Feuerwehrmann". Ein Label, mit dem der frühere Trainer des 1. FC Saarbrücken kein Problem hat: "Denn das zeigt, dass man es bereits geschafft hat." Die Erfahrung ist also da, die Zuversicht ebenfalls: "Die Mannschaft ist konkurrenzfähig, das hat sie bewiesen. Nur die Leichtigkeit und das Selbstvertrauen sind weg – und die müssen jetzt wieder her."
Wie er das erreichen will, hat Schwartz bereits angedeutet: "Ich gehe da jetzt nicht mit der Axt in die Kabine und bringe alles durcheinander. Man muss viele Gespräche führen und in die Köpfe kommen." Zunächst gelte es jedoch, die Mannschaft kennenzulernen, bevor er entscheide, ob er eher leise oder laut auftreten wird.
Von seiner Spielidee lässt sich Schwartz noch nicht konkret in die Karten schauen. Mit dem Rautensystem seines Vorgängers "hat man es gut gemacht, der Ball ist gut gelaufen, man hat viele Pässe gespielt. Aber letztlich spiegeln sich in der Tabelle die Punkte, Tore und Gegentore wider." Vor allem Letzteres stellte der neue Trainer in den Fokus – und ließ damit bereits erkennen, worauf es ankommen wird: "Wir haben 47 Gegentore kassiert, das sind 2,35 pro Partie. Dann muss man drei Tore schießen, um zu gewinnen. Entsprechend ist klar, dass wir Stabilität brauchen." Als möglichen Brustlöser nennt Schwartz eigene Erfahrungen: "Ich habe es in Rostock schon erlebt. Da erzielst du gegen Fürth ein Tor, gewinnst danach fünf Spiele in Folge und hältst die Liga." In der Liga feiert Schwartz sein Debüt am 5. April gegen Holstein Kiel.









































