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·27. August 2026
„Nicht vorbildlich“: Trainerlegende rechnet mit BVB-Coach Kovac ab

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·27. August 2026

Borussia Dortmund muss nach dem Supercup gegen den FC Bayern heftige Kritik einstecken. Eine Trainerlegende geht dabei auch BVB-Coach Niko Kovac scharf an.
Borussia Dortmund hat sich beim Supercup gegen den FC Bayern nicht nur eine 1:2-Niederlage eingehandelt. Das Auftreten der Schwarz-Gelben sorgte anschließend auch für deutliche Kritik. Besonders Ewald Lienen störte sich an der Art und Weise, mit der der BVB in einigen Situationen zu Werke ging.
Der 72-Jährige sprach im Podcast „Der Sechzehner“ mit DAZN-Kommentator Michael Born über die Partie und machte deutlich, dass ihm das Dortmunder Auftreten von Beginn an missfiel. „Das Spiel geht los und dann habe ich mich von der ersten Minute an sofort geärgert. Über die Art und Weise, wie Ryerson gespielt hat, wie Gadou gespielt hat, Bensebaini …“, erklärte der ehemalige Bundesliga-Trainer.
Für Lienen waren einige Aktionen nicht mehr mit der von ihm erwarteten sportlichen Härte zu erklären. Besonders deutlich fasste er seine Wahrnehmung der Dortmunder Herangehensweise zusammen: „Es war sofort ganz klar: Ich bin unfair, ich halte fest, ich foule, ich versuche irgendwie auf dreckige Art und Weise zum Erfolg zu kommen.“
Verantwortung sieht Lienen allerdings nicht allein bei den Profis auf dem Platz. Auch Niko Kovac hätte seiner Meinung nach reagieren und auf seine Mannschaft einwirken müssen. „Dann muss ich sagen, ich habe mich auch geärgert über Niko. Er hat so getan, als wenn das normal wäre“, sagte Lienen über den BVB-Coach.
Als Vergleich führte der Ex-Trainer zudem Partien der WM 2026 an, bei denen ihm Unsportlichkeiten und zahlreiche Nickligkeiten negativ aufgefallen waren. Mit Blick auf solche Verhaltensweisen stellte er klar: „Irgendwo ist dann auch eine Grenze.“
Kovac kommt in Lienens Bewertung deshalb ebenfalls nicht gut davon. „Da ist Niko auch für mich nicht vorbildlich gewesen“, lautete sein Urteil. Für Dortmund bleibt nach der 1:2-Pleite gegen Bayern nicht viel Zeit, sich mit der Kritik zu beschäftigen. Bereits am Samstagabend (29. August) wartet gegen den HSV das erste Bundesliga-Spiel der neuen Saison.







































