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·20. September 2026

"Nichts zu essen": Weltmeister spricht über Kindheit in Armut

Artikelbild:"Nichts zu essen": Weltmeister spricht über Kindheit in Armut

Über 10 Jahre lang schnürte Ángel Correa für Atlético Madrid auf der höchsten Fußballbühne die Schuhe. Der Weg dahin war für den Argentinier allerdings alles andere als leicht.

Im Juli 2025 beendete Ángel Correa das Kapitel Atlético Madrid nach über einem Jahrzehnt und 469 Einsätzen und wechselte nach Mexiko zu Tigres UANL. Nur ein Jahr später ging er zurück in sein Heimatland zu River Plate.


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Kindheit im reinen Überlebenskampf

Im April 2025 erzählte der Offensivspieler von seiner sehr schwierigen Kindheit. Zusammen mit den Journalisten Gastón und Esteban Edul erinnerte er sich an seine Anfänge in Argentinien und die dunklen Momente, die seine Familie nach dem Tod seines Vaters durchleben musste.

"Wir hatten nichts zu essen. Wir waren 10 Geschwister und als mein Vater starb – ich war damals 10 Jahre alt – blieb meine Mutter allein zurück, und wir aßen einmal am Tag, wenn wir überhaupt etwas zu essen hatten."

Mit 12 Jahren ging Correa schon nach Buenos Aires und schickte das wenige Taschengeld, das er bekam, seiner Mutter. "Wir aßen mittags, abends gab es nichts mehr. Wir gingen betteln, öffneten Taxitüren in der Innenstadt und verkauften mit meiner Mutter Rosen", so der argentinische Nationalspieler.

Ángel Correa weiter: "Auch mit meiner Großmutter sind wir kilometerweit gelaufen, um von Haus zu Haus zu betteln." Er erinnere sich gerne zurück", auch mit Freude, denn damals waren wir glücklich mit dem Wenigen, das wir hatten."

Weltmeister mit Argentinien

Correas tage in Armut sind längst vorbei. Seit 2013 ist er Profi. Und wird es wohl mindestens noch 3 Jahre bleiben. Bei River Plate unterschrieb er einen Vertrag bis Dezember 2029.

Der mittlerweile 31-jährige machte sich nicht nur in LaLiga einen Namen, sondern auch in Argentiniens Nationalmannschaft. 28-mal lief er für die Albiceleste auf. 2022 wurde er an der Seite von Messi und Co. Weltmeister in Katar.

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