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·16. August 2026
Niclas Füllkrugs Rückkehr zu Werder nimmt Fahrt auf: West Ham lenkt ein

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·16. August 2026

Eine Rückkehr von Niclas Füllkrug zu Werder Bremen wird zunehmend realistischer, während der Bundesligist vor der neuen Saison weiter nach einem etablierten Mittelstürmer sucht. Kicker berichtet, dass sich die Umstände rund um den 33-Jährigen deutlich verändert haben. West Ham United verlangte für Füllkrug zunächst noch eine Ablösesumme, soll nun aber bereit sein, den deutschen Nationalspieler ablösefrei ziehen zu lassen, obwohl sein Vertrag noch zwei Jahre läuft. Auch Füllkrug wäre demnach bereit, eine Reduzierung seines hohen Premier-League-Gehalts zu akzeptieren, um einen Wechsel zu ermöglichen.
Ein Wiedersehen mit Werder wäre allerdings alles andere als eine neue Idee. Get German Football News hatte Bremen bereits als ein besonders logisches mögliches Ziel ausgemacht, als Füllkrug im vergangenen Herbst begann, über eine Rückkehr in die Bundesliga nachzudenken. Damals gehörten regelmäßige Spielzeit und die Aussicht, seine Karriere in der deutschen Nationalmannschaft fortzusetzen, zu den wichtigsten Argumenten für einen Abschied von West Ham. Nun könnten sich alle Beteiligten aus gegenseitigem Interesse schlicht auf eine Auflösung von Füllkrugs Vertrag bei West Ham einigen.
Füllkrugs Karriere hat sich seit seinem letzten Tragen des Werder-Trikots dramatisch verändert. Die ersten Spielzeiten des gebürtigen Hannoveraners nach seiner Rückkehr nach Bremen im Jahr 2019 wurden immer wieder von Verletzungen unterbrochen. Seine Situation änderte sich schließlich nach dem Abstieg von Werder, als die Ankunft von Ole Werner sowohl den Stürmer als auch den Verein wiederbelebte. An der Seite von Marvin Ducksch erzielte Füllkrug 19 Tore in der Zweitliga-Saison 2021/22, als Werder der direkte Wiederaufstieg gelang. Diese Form nahm er anschließend auch mit in die Bundesliga, wo er 2022/23 16 Tore erzielte und sich damit die Torjägerkanone sicherte.
Diese Phase veränderte auch seine internationale Karriere. Füllkrug gab mit 29 Jahren sein Debüt für Deutschland und etablierte sich schnell als wertvoller Strafraumstürmer für die Nationalmannschaft. Sein Aufstieg gipfelte 2023 in einem Wechsel von Bremen zu Borussia Dortmund. Das Kapitel in Dortmund verlief erfolgreich. Füllkrug erzielte in seiner einzigen Saison im Westfalenstadion 15 Pflichtspieltore und half dem BVB, das Finale der Champions League zu erreichen, bevor er ein Jahr später für 27 Mio. Euro zu West Ham wechselte.
Sein England-Abenteuer kam nie wirklich in Fahrt. Füllkrug erzielte in 29 Pflichtspielen für West Ham nur drei Tore, während Verletzungen ihn immer wieder daran hinderten, in einen Rhythmus zu kommen. Eine sechsmonatige Leihe zur AC Milan in der vergangenen Saison brachte in 20 Einsätzen ebenfalls nur ein Tor. GGFN berichtete daraufhin über das wachsende Bundesliga-Interesse, als West Ham nach einer Lösung für Füllkrug suchte. Wolfsburg gehörte zu den Klubs, die ernsthafte Versuche unternahmen, den Stürmer nach Deutschland zurückzuholen, doch eine dauerhafte Rückkehr in die Bundesliga kam nicht zustande.
Das Timing könnte nun endlich für beide Seiten passen. Werder war bereits aktiv dabei, Daniel Thiounes Kader umzubauen. Ludovit Reis ist mit Bremen in den deutschen Fußball zurückgekehrt, während auch Eren Dinkçi vor einer Rückkehr zu seinem Heimatverein steht. Dinkçi gibt Thioune eine weitere vielseitige Option, die auf beiden Flügeln, hinter einem Stürmer oder zentral spielen kann. An Bremens Wunsch, noch einen weiteren spezialisierten Mittelstürmer zu verpflichten, ändert das jedoch nichts.
Neuzugang Cedric Itten erzielte in der vergangenen Zweitliga-Saison 15 Tore, während der 20-jährige Akademie-Stürmer Salim Musah weiterhin hohes Ansehen genießt. Bremen hält es dennoch für ein unnötiges Risiko, die Bundesliga-Saison nur mit diesen Optionen zu beginnen. Die 0:1-Testspielniederlage gegen Auxerre am Samstag machte deutlich, dass Bremen im letzten Drittel offensive Qualität fehlt.
Nur wenige realistisch erreichbare Kandidaten könnten gerade im Werder-Kontext mehr nachgewiesene Qualität bieten als Füllkrug. Seine vorherige Zeit im Verein umfasste praktisch jede denkbare Phase: schwere Verletzungen, Abstieg, interne Reibungen, Wiederaufstieg, die Torjägerkanone in der Bundesliga und schließlich den Durchbruch in der deutschen Nationalmannschaft.
Das finanzielle Hindernis bleibt sein Gehalt, doch beide Seiten scheinen nun eher in der Lage zu sein, einen gemeinsamen Nenner zu finden. West Hams Bereitschaft, auf eine Ablöse zu verzichten, verschafft Bremen deutlich mehr Spielraum, um einen passenden Vertrag zu gestalten, während Füllkrugs gemeldete Bereitschaft zu Gehaltseinbußen darauf hindeutet, dass sportliche Überlegungen Priorität haben.
Nach zwei schwierigen Jahren fern von Deutschland kann Bremen ihm Vertrautheit, Spielminuten und ein Team bieten, das genau sein Profil braucht. Für Werder wäre die Rückkehr eines 33-jährigen Stürmers nach schwachen Phasen in England und Italien natürlich mit Risiken verbunden. Doch die Möglichkeit, ihn ohne Ablösesumme zu verpflichten, verändert die Ausgangslage.
Was im Mai noch kaum mehr als eine nostalgische Idee wirkte, beginnt inzwischen wie ein echtes mögliches Win-win-Wiedersehen auszusehen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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