Borussia Dortmund
·1. Februar 2026
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·1. Februar 2026
Vor dem Anpfiff des Heimspiels am Sonntag haben sich Borussia Dortmund und der 1. FC Heidenheim für ein gemeinsames Mannschaftsfoto auf dem Rasen zusammengefunden, um zusammen ein Zeichen zu setzen – mit dem Banner „#WeRemember“.
Borussia Dortmund, Deutsche Bahn AG, Deutsche Bank AG, Mercedes-Benz Group und Volkswagen Group haben in einer gemeinsamen Erklärung mit dem Freundeskreis der Internationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem ihre historische Verantwortung für die Erinnerung an den Holocaust und den entschlossenen Einsatz gegen Antisemitismus betont. Carsten Cramer, Sprecher der Geschäftsführung von Borussia Dortmund: „Für Borussia Dortmund sind die Erinnerung an den Holocaust und der Einsatz gegen Antisemitismus von besonderer Bedeutung. Der BVB engagiert sich seit vielen Jahren im Freundeskreis Yad Vashem und mit eigenen Bildungsprojekten zu den nationalsozialistischen Verbrechen. Zu diesem Engagement gehören persönliche Treffen mit Überlebenden. Daher unterstützt der BVB die Ziele der Survivor‘s Declaration und wird sich weiterhin für eine vielfältige Gesellschaft ohne Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung einsetzen, ganz getreu unserem Motto: ‚Borussia verbindet.‘“
Das BORUSSEUM nutzte den „Tag gegen das Vergessen“, um eine weithin unbekannte Deportation aus Dortmund in den Blick zu nehmen: Ende April 1942 wurden der Fußballplatz und die Sporthalle von Eintracht Dortmund zur Sammelstelle für Jüdinnen und Juden aus Dortmund und dem Regierungsbezirk Arnsberg. Am 30. April 1942 verließ ein Zug mit 791 Menschen den Dortmunder Südbahnhof. Ziel war das Ghetto der polnischen Kleinstadt Zamosc. In seinem Vortrag stellte der Historiker Dr. Andreas Kahrs Biografien deportierter Dortmunder Jüdinnen und Juden vor und zeichnete ihren Weg anhand von Dokumenten, Fotografien und Briefen nach – ebenso wie anhand der letzten Spuren vor Ort in Polen.
Borussia Dortmund hat in Erinnerung an die deportierten Dortmunder Jüdinnen und Juden am ehemaligen Bahnhof Dortmund-Süd einen Kranz niedergelegt. Der Bahnhof war Ausgangsort für vier der fünf Deportationen aus Dortmund, mehr als 1000 Dortmunder Bürgerinnen und Bürger wurden von hier verschleppt.








































