Borussia Dortmund
·8. Februar 2026
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·8. Februar 2026
Personal Borussen-Coach Henk Groener konnte aufatmen. Nach einem letzten Test im Abschlusstraining gab es für Rückraumspielerin Deborah Lassource grünes Licht für ihren Einsatz. Die Französin hatte sich vor zweieinhalb Wochen am Knie verletzt. Wie zuvor musste der Dortmunder Coach auf Lois Abbingh, Alicia Langer, Lena Hausherr und Lara Müller verzichten.
Spielverlauf Frauenhandball in Ungarn ist ein Publikumsmagnet. Daher war es nicht verwunderlich, dass die Fans im Hódos Imre Sportpark in Debrecen den Borussinnen einen lautstarken und emotionalen Empfang bereiteten. Davon ließen sich die Dortmunderinnen offensichtlich einschüchtern. Nach 6 Minuten lag der BVB mit 0:5 zurück. Es war ein äußerst herausfordernder Beginn mit vielen Missverständnissen und harmlosen, unplatzierten Würfen.
Der BVB kam durch Alieke van Maurik und zweimal Emma Olsson auf 3:6 heran. Um dann umso schneller zurückzufallen. Nach 13 Minuten führte Debrecen mit 11:3. Als Lassource nach einer Viertelstunde per Siebenmeter an Jessica Ryde scheiterte und den Ball auch im Nachwurf nicht im leeren Tor unterbrachte, hieß es 4:13 gegen den BVB. Nach exakt 18 Minuten gelang Dana Bleckmann erst der fünfte Dortmunder Treffer zum 5:14. Mit neun Treffern Rückstand (11:20) ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel kassierte Alina Grijseels nach drei Minuten einen Gesichtstreffer. Mit blutender Nase verließ die Borussin die Platte, blieb danach zunächst auf der Bank. Trainer Henk Groener versuchte als taktische Maßnahme "Sieben gegen Sechs", nahm im Angriff die Torfrau raus. Nach fünf Minuten war der BVB auf sechs Tore dran, zumal jetzt auch Keeperin Sarah Wachter stärker wurde.
Die Aufholjagd ging weiter. Nach 45 Minuten war Schwarzgelb auf vier Tore dran (18:22). Lisa Antl verkürzte auf 20:23 (49.). Die Hoffnung war wieder da. Und wurde ebenso schnell erstickt. Fünf Minuten vor dem Ende war Debrecen wieder auf fünf Tore davongezogen. Henk Groener ging ins Risiko, öffnete die Deckung. Doch das Handballwunder blieb aus, am Ende hieß es 29:23 für Debrecen.
Stimmen Trainer Henk Groener: „Die erste Hälfte war eine Katastrophe, wir spielen ohne Mut und halbherzig. Alles, was wir uns vorgenommen haben, haben mir nicht umgesetzt. Vorne haben wir nicht genug Druck gemacht, hinten waren wir nicht präsent genug. In der zweiten Hälfte lief es besser, wir waren elf Minuten vor dem Ende auf drei Tore heran, nutzen aber auch in dieser entscheidenden Phase unsere Möglichkeiten nicht und vergeben leichtfertig unsere Chancen."
Ausblick In der Alsco Bundesliga Handball Frauen geht es für den BVB am Mittwochabend, 19:30 Uhr, mit dem 17. Spieltag weiter. Gegner ist Schlusslicht Buxtehuder SV, der zuletzt das Nordderby gegen den VfL Oldenburg für sich entschied. In der EHF Champions League empfängt der BVB am kommenden Sonntag (14, Uhr, Westpress Arena Hamm) den französischen Topklub Metz.









































