GazeteFutbol.de
·7. Januar 2026
Nigeria-Star Osimhen nach Zoff mit Lookman: Bericht über Türkei-Drohung sorgt für Wirbel

In partnership with
Yahoo sportsGazeteFutbol.de
·7. Januar 2026

Nigeria gewann im Achtelfinale der Afrikameisterschaft mit 4:0 gegen Mosambik; Victor Osimhen traf doppelt, Ademola Lookman lieferte eine Torvorlage.
Sportlich war es ein klarer Abend, doch eine Szene in der zweiten Halbzeit rückte sofort in den Mittelpunkt. In der 63. Minute kam es zwischen Victor Osimhen und Ademola Lookman zu einer deutlichen Auseinandersetzung auf dem Platz. Wenige Minuten später ließ sich Osimhen in der 68. Minute auswechseln, obwohl er zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Treffer erzielt hatte.
Die Situation wirkte in der Live-Szene emotional aufgeladen und setzte einen Ton, der nach dem Abpfiff für weitere Spekulationen sorgte. Genau hier knüpfen mehrere Berichte aus Nigeria an, die den Vorfall unterschiedlich einordnen. Im Zentrum steht die Frage, wie schwer der Streit tatsächlich wog – und ob er Folgen für das Teamklima haben könnte.
Arise News berichtet, Osimhen habe nach dem Spiel so heftig reagiert, dass sogar eine Rückkehr „in die Türkei“ als Drohwort gefallen sei und er die Nationalmannschaft infrage gestellt habe.
Demnach verließ Osimhen die Partie frustriert, während das Trainerteam und das Umfeld versuchten, ihn zu erreichen. Die Darstellung zeichnet das Bild eines Spielers, der den Vorfall nicht als bloße Momentaufnahme abtat, sondern die Konsequenzen unmittelbar eskalieren ließ. Entscheidend ist dabei: Die Meldung fokussiert nicht nur den Streit mit Lookman, sondern auch die Dynamik nach Abpfiff.
Für die öffentliche Wahrnehmung ist das brisant, weil der Begriff „Türkei“ in diesem Kontext wie ein Ultimatum wirkt. Eine solche Zuspitzung würde den Vorfall vom Platzkonflikt zu einer Grundsatzdebatte über Disziplin und Teamführung machen.
Werbung – Eigener WhatsApp-Kanal von GazeteFutbol
Punch Sports Extra schildert den Moment als Folge einer Szene, in der Lookman eine aussichtsreiche Aktion nicht zu Ende spielte, obwohl Osimhen frei gewesen sei.
Demnach reagierte Osimhen unmittelbar und lautstark, forderte eine Wiederholung der Aktion und ging Lookman verbal an. In diesem Ablauf soll auch Kapitän Wilfred Ndidi versucht haben, die Lage zu beruhigen, worauf Osimhen ebenfalls ungehalten reagierte. Kurz darauf folgte der Wechsel, der laut Bericht auf Osimhens Wunsch zustande kam.
Als Osimhen den Platz verließ, sollen ihn Teile der Fans ausgebuht haben. Der Stürmer habe darauf sichtbar reagiert und die Szene beim Abgang nicht kommentarlos hingenommen. Damit wurde der Konflikt nicht nur intern, sondern auch auf den Rängen spürbar.
„Alles, was innerhalb des Teams passiert, bleibt im Team. Dann treffen wir uns und reden.“
Mit dieser Linie reagierte Nigerias Nationaltrainer Eric Chelle nach dem Spiel auf die Diskussion um den Streit. Er machte deutlich, dass er keine öffentliche Detaildebatte führen will und die Aufarbeitung intern bleibt. Das ist ein klassisches Signal: Das Team soll nach außen geschlossen auftreten, auch wenn es intern Gesprächsbedarf gibt.
Sportlich spricht das Turnier bislang für beide Offensivspieler. Osimhen steht beim Africa Cup of Nations bei drei Toren und eine Vorlage, Lookman bei drei Treffern und vier Assists. Genau deshalb wirkt der Streit so widersprüchlich: Leistung und Ergebnis stimmen – doch die Emotionen kochen trotzdem hoch.









































