Niko Kovac erwartet in Berlin „von der ersten bis zur letzten Minute ein Kampfspiel“ | OneFootball

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·23. Januar 2026

Niko Kovac erwartet in Berlin „von der ersten bis zur letzten Minute ein Kampfspiel“

Artikelbild:Niko Kovac erwartet in Berlin „von der ersten bis zur letzten Minute ein Kampfspiel“

AusgangslageKurios: Union Berlin verlor in der Bundesliga gegen keinen anderen Klub so häufig wie gegen Borussia Dortmund (09-mal, darunter fünf der jüngsten sechs Aufeinandertreffen), doch der BVB hat vier der sechs Gastspiele an der Alten Försterei verloren. Die Niederlagen-Quote ist für Borussia bei keinem Kontrahenten höher, bei dem man mindestens zweimal antrat. „18:30 Uhr, Wuhlheide, Licht geht an, urplötzlich wird dann marschiert. Das wird von der ersten bis zur letzten Minute ein Kampfspiel“, betont der BVB-Cheftrainer und verweist auf andere Teams, die dort verloren (u.a. Stuttgart und Leipzig) oder nur unentschieden gespielt haben (Bayern München!). Seine Forderung an die Mannschaft: „Erst einmal der Wille, dieses Spiel von Union anzunehmen. Erst dann kommt der nächste Schritt, und das ist der Fußball.“

NachwehenDas Spiel am Dienstag in Tottenham hallt nach. „Natürlich weiß ich auch, dass wir das eine oder andere zu verbessern haben“, sagt Kovac zur Kritik, die auf seine Mannschaft einprasselte, „aber ich sehe trotzdem auch, dass sie sich im Vergleich zur letzten Saison erheblich gesteigert hat.“ Vor einem Jahr wurde „nicht die Spielweise in erster Linie kritisiert, sondern die Ergebnisse. Ich bin mit gewissen Situationen ja auch nicht ganz zufrieden. Wenn man in der ersten Halbzeit nur 36 Prozent der Zweikämpfe gewinnt, dann wird es schwierig, Spiele zu gewinnen. Für mich ist Fußball erst einmal Intensität. Fußball ist Aggressivität. Der Zweikampf ist die Keimzelle des Fußballs.“


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Personal Bis auf Marcel Sabitzer (Wadenprobleme) sind alle Profis einsatzbereit.

Gelbe Gefahr Drei Borussen, allesamt Abwehrspieler (!), gehen mit vier Gelben Karten vorbelastet in die Partie: Julian Ryerson, Nico Schlotterbeck und Yan Couto. Auf die nächste Verwarnung folgt eine Spielsperre.

GegnerMehr als ein Drittel (37 %) der Berliner Treffer resultierten aus Standardsituationen. Das ist der zweithöchste Anteil in der Liga. Hier sorgen vor allem die kopfballstarken Verteidiger, die öfter als die Angreifer trafen, für viel Gefahr. Zuletzt lebten die Köpenicker zudem von brandgefährlichen Einwechselspielern: Alle vier Union-Tore im Jahr 2026 erzielten Joker.Boris Rupert

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