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·16. Mai 2026
"Noch ein Schritt zu gehen": FCM will Heimserie ausbauen

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Im abschließenden Saisonspiel braucht der 1. FC Magdeburg noch einen Punkt, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Daran will Trainer Petrik Sander keinen Zweifel aufkommen lassen. Seine eigene Zukunft ist derweil noch offen.
Nach einer sorgenvollen Saison will der 1. FC Magdeburg vor heimischer Kulisse den Verbleib in der zweiten Liga sicherstellen. Um sich auf das Heimspiel einzustimmen, hat die aktive Fanszene einen Fanmarsch zum Stadion geplant. Bei der Mannschaft liegt aber der volle Fokus auf der Partie. "Alle wissen, dass noch ein Schritt zu gehen ist", machte Trainer Sander auf der Pressekonferenz am Freitag klar. Bei der Mannschaft herrsche eine "Mischung aus Konzentration auf die Aufgabe und der nötigen Lockerheit" vor.
Obwohl ein Punkt reichen würde, werde der FCM auf Sieg spielen. Schließlich soll die Serie von Heimsiegen in Folge ausgebaut werden. Entscheidend sei die richtige Einstellung. "Man kann den Fußball nicht mehr neu erfinden. Man kommt nur in die Köpfe der Spieler rein. Wenn man in den Köpfen der Spieler drin ist, hat man viel erreicht", erklärte Sander. Er rechnet damit, dass auch der Gegner entsprechend motiviert zur Sache gehen wird. "Sie wollen sich gut aus dieser Saison verabschieden. Wenn ich vor dem letzten Spiel Treppenläufe mache, zeigt das, dass man dieses Spiel sehr ernst nimmt", gab der FCM-Trainer Einblicke in die Vorbereitung des Gegners.
Solange die Magdeburger selbst punkten, sind sie nicht auf die Ergebnisse der Konkurrenz angewiesen. Auch bei einer Niederlage müsste viel zusammenkommen, damit man noch auf den Relegationsplatz abrutscht. Dennoch sollen auf den Bildschirmen keine Ergebnisse eingeblendet werden. Auf der Bank werde man sich aber auf dem Laufenden halten. Der FCM kann aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Rayan Ghrieb und Noah Kruth stehen nicht zur Verfügung. Für Torjäger Mateusz Zukowski geht es noch um die Torschützenkrone der zweiten Liga. Er liegt ein Tor hinter dem Fürther Noel Futkeu. "Wir werden ihn unterstützen. Ob er trifft oder jemand anderes, ist für uns als Mannschaft aber nicht wichtig. Eines kann ich sagen: er wird Elfmeter schießen", kündigte Sander an.
Ob der 65-Jährige über die Saison hinaus auf dem Trainerposten der ersten Mannschaft bleibt, ist noch unklar. Sportdirektor Peer Jaekel deutete bereits an, dass er gerne mit dem erfolgreichen Gespann aus Sander und Co-Trainer Pascal Ibold weiterarbeiten möchte. "Die Positionierung des Vereins ist bekannt. Meine Antwort steht noch aus. Die werde ich zeitnah bekanntgeben", kündigte Sander an und ergänzte: "Es ist nicht nur eine persönliche Entscheidung von mir. Das wird schon ein Familienrat werden. Es gilt, verschiedene Dinge abzuwägen."
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