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·13. August 2026

Noch kein Anruf: Kleindienst schickt Bewerbung an Klopp

Artikelbild:Noch kein Anruf: Kleindienst schickt Bewerbung an Klopp

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Tim Kleindienst möchte nach seiner langen Verletzungspause auch in die deutsche Nationalmannschaft zurückkehren. Vom neuen Bundestrainer Jürgen Klopp hat der Angreifer bislang allerdings noch nichts gehört.


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Einen Anruf habe es bisher nicht gegeben, verriet Kleindienst im Gespräch mit der Sport Bild. Der 30-Jährige kann Klopps Zurückhaltung jedoch nachvollziehen. Auf den neuen Bundestrainer komme derzeit viel Arbeit zu. Zunächst müsse dieser entscheiden, wie er die Mannschaft verändern und auf welche Spielertypen er künftig setzen wolle.

Kleindienst will sich mit Toren empfehlen

Kleindienst konzentriert sich deshalb auf das, was er selbst beeinflussen kann. Nach seiner langen Pause möchte der Kapitän von Borussia Mönchengladbach zunächst wieder seinen Spielrhythmus finden.

„Wenn ich viele Tore schieße und auffalle, wird er sich hoffentlich melden“, erklärte der Mittelstürmer. Ob er bei der ersten Nominierung Klopps im September berücksichtigt werde, liege letztlich in der Hand des Bundestrainers. Für Kleindienst wäre die Rückkehr in die Nationalmannschaft der nächste große Schritt nach schwierigen Monaten. Aufgrund einer Knieoperation hatte er beinahe ein Jahr pausieren und auch die Weltmeisterschaft verpassen müssen.

Wie weit der Weg zurück war, zeigt ein körperliches Detail: Der Oberschenkel über dem operierten Knie war zwischenzeitlich sechs Zentimeter dünner als auf der gesunden Seite. Kleindienst absolvierte deshalb zusätzliche Einheiten und arbeitete auch während seines Urlaubs individuell an seinem Comeback.

Großes Vertrauen in Klopp

Dem neuen Bundestrainer traut Kleindienst viel zu. Der Job beim DFB gehöre zwar zu den schwierigsten Aufgaben im Fußball, Klopp bringe mit seiner Erfahrung und seinem Umgang mit unterschiedlichen Persönlichkeiten jedoch wichtige Voraussetzungen mit. Besonders die Verbindung aus attraktivem Fußball und Emotionalität, mit der Klopp beim FC Liverpool erfolgreich war, imponiert dem Gladbacher. Kleindienst hofft, dass der neue Bundestrainer diese Werte auch bei der deutschen Nationalmannschaft etablieren kann.

Zunächst muss sich der Angreifer allerdings wieder vollständig an die Belastung gewöhnen. In den Testspielen gegen Rostock und Hoffenheim stand er bereits 45 beziehungsweise 60 Minuten auf dem Platz. Sein Ziel sind Einsätze über die volle Spielzeit im DFB-Pokal gegen Schott Mainz und zum Bundesliga-Auftakt gegen RB Leipzig. Erzwing­en möchte Kleindienst dabei nichts – für eine mögliche Einladung Klopps dürften letztlich ohnehin vor allem seine Leistungen und Tore sprechen.

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