Nürnberg greift nach gescheitertem HSV-Linksverteidiger | OneFootball

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·15. Juni 2026

Nürnberg greift nach gescheitertem HSV-Linksverteidiger

Artikelbild:Nürnberg greift nach gescheitertem HSV-Linksverteidiger

Der 1. FC Nürnberg hat eine dringende Baustelle auf der linken Abwehrseite zu schließen. Mit Berkan Yilmaz und Danilo Soares verliert der Club beide etatmäßigen Linksverteidiger in diesem Sommer. Als möglicher Nachfolger ist nun Noah Katterbach vom Hamburger SV ins Blickfeld geraten.

Kein einziger Einsatz und HSV gibt ihn bereitwillig ab

Wie die Bild berichtet, hat der 1. FC Nürnberg Interesse an Katterbach angemeldet. Der 25-Jährige steht beim HSV noch bis 2027 unter Vertrag, absolvierte in der abgelaufenen Saison jedoch keine einzige Spielminute für die Rothosen. Entsprechend dürfte Hamburg bereit sein, den Linksverteidiger ohne große Ablöseforderungen ziehen zu lassen. Neben dem FCN wurde Katterbach zuletzt bereits mit Eintracht Braunschweig in Verbindung gebracht, zudem sollen weitere Zweitligisten lose Kontakte unterhalten. Mehr als erste Sondierungen hat es bislang bei keinem Klub gegeben, so die Bild.


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Katterbachs Karriere ist ein Wechselbad aus großen Versprechen und herben Rückschlägen. Gleich zweimal wurde der gebürtige Kölner von einem Kreuzbandriss zurückgeworfen. Sein letztes Profispiel liegt dabei bereits im Jahr 2024. Dass er dennoch auf dem Radar mehrerer Zweitligisten auftaucht, verdankt er seinem unbestreitbaren Potenzial. 2018 und 2020 wurde er jeweils mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold als bestes DFB-Nachwuchstalent seines Jahrgangs ausgezeichnet. Auf mehr als 100 Pflichtspieleinsätze für den HSV, den 1. FC Köln und den FC Basel kann er trotz aller Verletzungsrückschläge zurückblicken.

Gehaltsfrage und Fitnessstand als entscheidende Hürden

Das Risiko einer Verpflichtung ist für den FCN jedoch nicht zu unterschätzen. Neben der Verletzungshistorie stellt sich die Frage, in welcher körperlichen Verfassung Katterbach nach seiner langen Auszeit bei einem neuen Klub ankommen würde. Hinzu kommt die Gehaltsfrage: Ob der 25-Jährige bereit ist, sein Bundesliga-Niveau-Gehalt auf Zweitligastandard zu reduzieren, ist offen. Sollten beide Seiten hier eine Lösung finden, wäre der Transfer aus HSV-Sicht schnell erledigt.

Ob Nürnberg tatsächlich den Schritt wagt oder sich für eine risikoärmere Alternative entscheidet, bleibt vorerst offen.

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