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·16. Juli 2026

Nürnberg kämpft weiter um ungarischen Mittelfeldspieler

Artikelbild:Nürnberg kämpft weiter um ungarischen Mittelfeldspieler

Der 1. FC Nürnberg hält an seinem Wunschspieler Rajmund Toth fest. Seit Wochen laufen die Verhandlungen mit dem ungarischen Meister ETO FC und eine Einigung lässt weiter auf sich warten.

Angebot erhöht aber keine Einigung in Sicht

Nürnberg hat sein ursprüngliches Angebot von 1,1 Millionen Euro inzwischen auf 1,5 Millionen Euro angehoben. ETO FC soll jedoch bis zu drei Millionen Euro fordern und die Ablöseforderung zwischenzeitlich sogar bewusst erhöht haben, um Interessenten abzuschrecken und Zeit zu gewinnen. Mit der Spielerseite ist Nürnberg dagegen längst einig.


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Berater Milan Feher bestätigte, dass ein Wechsel zum FCN für Toth absolute Priorität habe und der 22-Jährige kaum erwarten könne, in Nürnberg zu trainieren und zu spielen. Sportvorstand Joti Chatzialexiou äußerte sich zuletzt zurückhaltender und verwies darauf, dass auch andere Vereine Interesse hätten.

Toth wurde als Ersatz für Tom Baack verpflichtet, der den Club in Richtung SC Paderborn verlassen hat. Der in Györ geborene Mittelfeldspieler ist auf der Sechserposition gesetzt, kann aber auch als Achter oder rechter Verteidiger agieren und gilt in Ungarn als vielseitigster Spieler seines Jahrgangs. Sein Vertrag bei ETO läuft noch bis 2028.

Brøndby als größter Konkurrent wohl aus dem Rennen

Zwischenzeitlich hatte Brøndby IF aus Dänemark mit einem Angebot von über zwei Millionen Euro die Nürnberger überboten und den Transfer damit zu kippen gedroht. Dem dänischen Portal Tipsbladet zufolge haben sich die Dänen jedoch inzwischen für einen anderen Mittelfeldspieler entschieden und steigen damit aus dem Werben um Toth aus. Das verbessert die Ausgangslage des FCN deutlich.

ETO FC hatte zudem darauf bestanden, Toth mindestens bis nach den ersten beiden Champions-League-Qualifikationsspielen gegen Vikingur Reykjavik zu halten. Nachdem diese Hürde genommen ist, dürfte nun endlich Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen kommen.

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