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·1. Juli 2026

Nürnberg verabschiedet Seidel in die 3. Liga

Artikelbild:Nürnberg verabschiedet Seidel in die 3. Liga

Nick Seidel verlässt den 1. FC Nürnberg endgültig. Der 21-jährige Innenverteidiger kehrt nach seiner Leihe an den SSV Jahn Regensburg nicht mehr an den Valznerweiher zurück und wechselt stattdessen fest zum SC Verl in die 3. Liga. Dort unterschreibt er einen Dreijahresvertrag bis 2029.

Klose hat ihn nicht gebraucht und Nürnberg öffnet die Tür

Wie der 1. FC Nürnberg offiziell auf X mitteilte, war die Entscheidung intern klar: Auf der Innenverteidiger-Position ist der Club bereits gut besetzt. Cheftrainer Miroslav Klose hatte Seidel in der abgelaufenen Saison nicht in seine Planungen integriert, weshalb die Franken ihn für eine Leihe zu Jahn Regensburg freigaben. Dort absolvierte er 21 Drittligapartien und bewies, dass er auf diesem Niveau mithalten kann.


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Für den SC Verl gilt Seidel damit als echter Qualitätsgewinn. Verl-Sportvorstand Zlatko Janjic erklärte: „Nick ist ein junger Innenverteidiger, der in der vergangenen Saison sein Können bereits auf Drittliga-Niveau eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Er bringt alle Attribute mit, die wir uns auf dieser Position wünschen: Er ist in der Lage, mit dem Ball anzudribbeln, Linien zu überspielen, und zeigt dabei stets Mut in seinem Spiel. Darüber hinaus überzeugt er mit seiner körperlichen Präsenz und starken Zweikampfführung."

Seidel war erst im Sommer 2024 von der U19 des Karlsruher SC nach Nürnberg gewechselt, eigentlich für die Zweitvertretung gedacht. Trainer Klose sah ihn sofort in den Profitrainings, Sportvorstand Joti Chatzialexiou vergab ihm daraufhin schnell seinen ersten Profivertrag. In acht Zweitligaeinsätzen für den Club konnte sich der 1,91 Meter große Linksfuß jedoch nicht nachhaltig empfehlen.

Drittliga-Niveau als nächster Schritt

Für Seidel ist der SC Verl die richtige Station für seine Entwicklung. Ein Team, das zuletzt im Umbruch war und auf junge Spieler setzt, bietet ihm die Möglichkeit, als Stammspieler zu reifen. Ob der nächste Schritt zurück in die 2. Bundesliga irgendwann folgt, hängt davon ab, wie er diese Chance nutzt.

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