DFB-Frauen
·12. April 2026
Nüsken: "Gegen Österreich ist es wie ein kleines Derby"

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·12. April 2026

In der WM-Qualifikation warten auf die deutsche Frauen-Nationalmannschaft die nächsten Aufgaben. Vor den beiden Länderspielen gegen Österreich am Dienstag (ab 18.15 Uhr, live im ZDF) in Nürnberg und am Samstag, 18. April (ab 18 Uhr), in Ried sprechen Sjoeke Nüsken vom FC Chelsea und Jella Veit von Eintracht Frankfurt über die beiden anstehenden Duelle mit dem Nachbarland.
... die Bedeutung der Duelle für die WM-Quali: Ich freue mich enorm auf das Spiel und auch darauf, wieder alte Gesichter zu sehen. Gegen Österreich ist es immer etwas Besonderes, es macht immer Spaß, gegen sie zu spielen; es ist wie ein kleines Derby. Unser Ziel ist es natürlich, beide Spiele zu dominieren, zu gewinnen und den großen Schritt in Richtung WM zu machen.
... die Harmonie in der Mannschaft: Wir sind ein super Team, jede freut sich enorm, hierherzukommen. Wir lachen auf und neben dem Platz; ich glaube, das ist ein guter Grundstein.
... die Trainingsinhalte zuletzt: Wir haben viel im Spielaufbau gemacht, das Pressing verbessert und Kleinigkeiten verfeinert. Wir sind in einem guten Rhythmus, sind sehr gut miteinander eingespielt und müssen daher gar nicht so viel verändern. Wir haben daher zuletzt auch sehr viel gespielt, um die Abläufe durch das Zusammenspielen im Kopf zu haben.
... die neue Union-Trainerin Marie-Louise Eta: Das ist ein super Zeichen. Tatsächlich fange ich gerade auch damit an, meine B-Lizenz zu machen. Es ist schön zu sehen, dass diese Chancen offenstehen; sie ist auf jeden Fall ein großes Vorbild.
... ihre Erfahrungen aus der englischen Liga: Als ich den Schritt nach England gemacht habe, war es eine komplette Umstellung. Das Spiel in England ist viel intensiver und aggressiver, es geht viel hoch und runter mit wenig Pausen. Teilweise gibt es auch wilde Spiele, ein 3:4 oder 5:4 kommt durchaus vor. Das macht mir viel Spaß und passt perfekt zu meiner Position. Ich habe mich zu einer Box-to-Box-Spielerin entwickelt, das sind meine Fähigkeiten.
... Stimmungskanonen im Team: Es ist super schön, dass wir über die Jahre hinweg auch als Mannschaft gereift sind. Stimmungskanone vorne weg ist Linda Dallmann, wir haben aber auch noch ein bis zwei andere Stimmungskanonen in der Mannschaft
... das Debüt gegen Norwegen: Es ist was ganz Besonderes gewesen, es war ein großer Traum, der für mich in Erfüllung gegangen ist, und ich bin sehr stolz drauf. Jetzt das zweite Mal dabei zu sein, ist immer noch was Besonderes. Es ist eine große Ehre, mit den vielen guten Spielerinnen hier zusammen trainieren zu dürfen – auf dem hohen Trainingsniveau. Ich versuche, alles aufzusaugen und mitzunehmen.
... ihre Aufnahme in der Mannschaft: Es ist mega einfach, ins Team zu kommen. Auf und neben dem Platz sind das super Charaktere, das macht es für neue Spielerinnen sehr einfach, dazuzukommen und dabei zu sein.
... die Besonderheit, die jüngste Spielerin zu sein: Ich kannte schon vorher viele Spielerinnen in der Mannschaft. Ich habe daher keine besondere Extrabehandlung und werde nicht als jüngste Spielerin wahrgenommen. Ich packe aber auch so immer gerne mit an; es ist keine besondere Rolle, die ich hier habe.
... Marie-Louise Eta: Dass sie jetzt Trainerin bei Union Berlin ist, ist grundsätzlich ein super Signal. Man sieht, dass so eine Position mit so einer Verantwortung auch an eine Trainerin abgegeben wird. Für sie ist das eine super Chance, sie ist ein großes Vorbild für andere, die diesen Beruf ausüben und in diese Fußstapfen treten wollen.
... ihre Wünsche für die Zukunft: Ich möchte jetzt bei den Maßnahmen alles aufsaugen, mich nicht verstecken und zeigen, was ich kann und wer ich bin. Jede Spielerin will regelmäßig eingeladen werden, an erster Stelle muss man aber Leistung bringen und zeigen, was man drauf hat.
... die Vorfreude auf die Heimkulisse: Mit den Fans zu Hause macht es noch mehr Spaß. Ich freue mich sehr drauf.









































