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·18. September 2026
Nur 27 Einsatzminuten – jetzt folgt für Ex-Werder-Profi der nächste Rückschlag

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Karim Coulibaly gehört nicht zu den 44 Spielern, die Jürgen Klopp für seinen ersten DFB Kader nominiert hat. Der Innenverteidiger galt im Vorfeld als Kandidat, hat bei RC Straßburg bislang aber kaum Spielpraxis gesammelt.
Wie 90min berichtet, kam Coulibaly seit seinem Wechsel nach Frankreich bislang nur auf wenige Einsatzminuten. Gegen RC Lens spielte er sieben Minuten, beim 6:2 in Troyes folgten 20 Minuten. Beim jüngsten 1:1 gegen Monaco blieb er komplett ohne Einsatz.
Der Start bei seinem neuen Klub verläuft damit deutlich schwieriger als erhofft. Straßburg hatte im Sommer 20 Millionen Euro für den Innenverteidiger bezahlt, nachdem dieser zuvor bei Werder Bremen auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Gerade deshalb war im Vorfeld auch über eine mögliche Berufung durch Klopp gesprochen worden. Am Ende reichte es jedoch nicht für einen Platz im Aufgebot.
Ganz ohne Perspektive beim DFB ist Coulibaly trotzdem nicht. Der Verteidiger hatte bereits im März sein Debüt für die deutsche U21 gegeben und könnte dort zunächst wieder zum Einsatz kommen.
Für den nächsten Schritt dürfte entscheidend sein, dass er sich bei Straßburg mehr Spielzeit erarbeitet. Dafür muss Coulibaly zunächst im Training überzeugen und anschließend konstantere Leistungen zeigen.
Seine bisherigen Wochen in Frankreich machen deutlich, wie schnell sich die Situation nach einem großen Transfer verändern kann. Der Sprung in Klopps ersten Kader ist deshalb vorerst ausgeblieben.
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