REAL TOTAL
·8. Mai 2026
Nur Geldstrafen! Real verschont Valverde und Tchouaméni

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·8. Mai 2026

Tchouaméni (l.) und Valverde (r.) kommen glimpflich aus der Sache raus – Foto: Denis Doyle/Getty Images
Disziplinarverfahren: abgeschlossen. Wie Real Madrid am Freitagnachmittag mitteilte, hat man entschieden, wie man mit Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni und verfahren wird. Beide waren sowohl im Training am Mittwoch als auch am Donnerstag aneinander geraten, schlussendlich musste Valverde sogar aufgrund eines Schädel-Hirn-Traumas im Krankenhaus behandelt werden. Diese soll jedoch eher durch einen Schupser, nicht nur einen Schlag, und dann den Zusammenprall mit einem Tisch geschehen sein. So oder so drohte den beiden Streithähnen eine Strafe, die nun jedoch glimpflich ausfällt. Denn wie bereits im Laufe des Freitags durchgesickert war, droht beiden keine Sperre, sondern nur eine Geldstrafe. Oder wie der Klub es erklärt hat:
Real Madrid teilt mit, dass nach den Vorfällen, die gestern zur Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen unsere Spieler Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni geführt haben, beide heute vor dem Untersuchungsbeauftragten erschienen sind.
Während dieser Anhörung haben die Spieler ihr tiefes Bedauern über das Geschehene zum Ausdruck gebracht und sich gegenseitig entschuldigt. Zudem haben sie sich beim Verein, ihren Mannschaftskollegen, dem Trainerstab und den Fans entschuldigt, und beide haben sich Real Madrid zur Verfügung gestellt, um die vom Verein als angemessen erachtete Strafe zu akzeptieren.
Angesichts dieser Umstände hat Real Madrid beschlossen, gegen jeden Spieler eine Geldstrafe in Höhe von 500.000 Euro zu verhängen, womit die entsprechenden internen Verfahren abgeschlossen sind.
Valverde und Tchouaméni dürfen also nicht nur weiter für Real Madrid auflaufen, sondern theoretisch auch schon am Wochenende gegen Barcelona. Für den Uruguayer gilt das natürlich nicht, da er seine Kopfverletzung etwa zehn bis 14 Tage ausruhen muss. Dafür könnte der Franzose eingesetzt werden – sofern Trainer Álvaro Arbeloa das entscheidet.
Der Klub umgeht damit mal wieder eine härtere Sanktion, ähnlich wie am 26. Oktober, als Vinícius Júnior unter heftigen Protesten ausgewechselt wurde und somit der Untergang von Xabi Alonso begonnen hat – auch weil dem Klub schlussendlich die Entschuldigung des Brasilianers ausreichte, er sich so eher hinter den Spieler als den Trainer stellte. Und Vinícius musste damals nicht eine halbe Million Euro zahlen. Und auch bei einem von Álvaro Carreras bestätigten Zwischenfall sind öffentlich keine Sanktionen bekannt – bei Tchouaméni und Valverde stellt diese Zahlung jetzt wohl die Minimalstrafe dar, und das wohl nur, weil die angeblich von einem „Maulwurf“ geleakte Situation an die Öffentlichkeit geriet, und der Klub so quasi handeln „musste“. Zumal unklar ist, an welchen Zweck die Geldstrafe gehen soll. So oder so kommen beide glimpflich davon, auch wenn sowohl ihr eigenes Image als auch das des Klubs (mal wieder) sehr gelitten hat.
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