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·29. Juli 2026
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Wenn auf einem Trikot kaum noch Platz für Stoff bleibt, ist die Marketing-Abteilung im Regelfall komplett eskaliert. Oder aber der Klub braucht dringend Geld. Im Fall von Deportivo Municipal trifft wohl eher Letzteres zu.
Nach dem Absturz in die 3. Liga steckt der peruanische Traditionsverein finanziell tief in der Krise. Daher entschied sich der Klub einfach dazu, 1.000 Mini-Werbeflächen auf dem eigenen Jersey zu verkaufen.
Für umgerechnet 60 US-Dollar durfte praktisch jeder mitmachen – vorzugsweise lokale Unternehmen. Das galt tatsächlich vom Kiosk über die Auto-Werkstatt bis zum Hähnchen-Grill.
Der Plan ging auf: Innerhalb von nur drei Monaten waren alle Werbeplätze vergriffen. Herausgekommen ist ein Shirt, das eher an eine Litfaßsäule als an ein klassisches Fußballtrikot erinnert.
Doch solange die Kasse klingelt, dürfte sich daran wohl niemand stören.
📸 RODRIGO ARANGUA - AFP or licensors







































