Daily Cannon
·11. September 2026
Odegaards Form sollte Arsenals Fokus auf einen neuen Vertrag lenken

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·11. September 2026


Foto von Francesco Pecoraro/Getty Images
Ein Teil der Diskussionen über Martin Odegaard in der Saison 2025/26 ging vielleicht etwas zu weit.
Billy Carpenter hob im Mai hervor, dass in der Premier League niemand mehr Steilpässe pro 90 Minuten spielte als der Arsenal-Kapitän, niemand mehr Pässe spielte, die die letzte Linie durchbrachen, und Odegaard außerdem in den Top 10 bei Assists aus dem Spiel, kreierten Chancen und erwarteten Assists lag.
Trotzdem war die allgemeine Wahrnehmung des 27-Jährigen, dass er ein sehr enttäuschendes Jahr spielte, wobei viele sogar meinten, die Zeit für einen Verkauf könnte gekommen sein.

Foto von Julian Finney/Getty Images
Ein großer Teil davon hing mit der Verletzungssituation des Mittelfeldspielers zusammen. Daten von Transfermarkt deuten darauf hin, dass er in dieser einen Saison sieben verschiedene verletzungsbedingte Ausfälle hatte.
Da Odegaard 2024/25 auch schon 15 Spiele wegen Krankheit und Verletzung verpasste, gab es Sorgen, dass er nie wieder den Schwung würde aufbauen können, den er in früheren Spielzeiten bei Arsenal erreicht hatte.
Dazu kam, dass 2025/26 eine sehr torarme Saison für Odegaard war. Nur ein Tor in 36 Einsätzen ist weit von der Form entfernt, die er zuvor gezeigt hatte, als er 2022/23 und 2023/24 jeweils eine zweistellige Torzahl erreichte.
Ob sie es zugeben oder nicht: Tore beeinflussen massiv, wie der durchschnittliche Fan einen Spieler wahrnimmt.
Gabriel Magalhaes spielt seit Jahren hervorragend für Arsenal, bekam aber wahrscheinlich nie mehr Lob als während der Serie von Eckballtoren in der vergangenen Saison. Jetzt erlebt Odegaard dasselbe, nach vier Toren in seinen ersten fünf Spielen der neuen Saison.
Schaut man auf die Kreativstatistiken, bewegt sich Odegaard auf einem ähnlichen Niveau wie in der vergangenen Saison. Aber die Art, wie über ihn gesprochen wird, könnte kaum unterschiedlicher sein.

Foto von Justin Setterfield/Getty Images
Das heißt nicht, dass es keine offensichtlichen Bereiche gab, in denen Odegaards Spiel in der vergangenen Saison nachließ, und der große Punkt war der Umgang mit Physis.
Nach mehreren unglücklichen Kontaktverletzungen wurde Odegaard verständlicherweise und sichtbar vorsichtiger, wenn es darum ging, sich in Zweikämpfe zu werfen. Wenn das Risiko ein weiterer Monat an der Seitenlinie ist, wirkt die Belohnung, den Ball zu gewinnen, nicht mehr ganz so verlockend.
In dieser Hinsicht war die Weltmeisterschaft hervorragend für den Spieler. Der Norwegen-Kapitän hatte die denkbar stärkste Motivation, seine eigene Zurückhaltung zu überwinden, indem er sein Land auf der größten Bühne des Fußballs anführte.
Und es lief sehr gut. Odegaard lieferte vier Assists in fünf Spielen und absolvierte in vier dieser fünf Partien 90 (oder 120) Minuten. In dem einen Spiel, in dem er keinen Assist beisteuerte – gegen Brasilien – wurde er nach seiner spielbestimmenden Leistung von den Gegnern weithin gelobt.
Odegaard selbst sprach im vergangenen Monat über die Vorteile seines Sommers und sagte: „Es ist schwer, wenn man ständig rein- und rausgeht und manchmal spielt, obwohl man vielleicht nicht bei 100 % ist.
„Ich fühle mich jetzt gut, mein Körper fühlt sich gut an. Ich hatte einen guten Sommer, eine gute Weltmeisterschaft, eine gute Vorbereitung. Jetzt fühle ich mich bei 100 %, und das hilft immer. Ich fühle mich also großartig.“

Foto von Maurizio Lagana/Getty Images
Die Leistung am Mittwoch gegen Napoli war eine von Odegaards besten im Arsenal-Trikot. Der Mittelfeldspieler half seinem Team dabei, die Gastgeber zu ersticken, kreierte eine Chance nach der anderen, und als keiner seiner Mitspieler einen Abschluss verwerten konnte, jagte er den Ball von außerhalb des Strafraums über den Pfosten ins Tor.
Mit vier Auszeichnungen als Spieler des Spiels in fünf Partien war Odegaard bislang ziemlich eindeutig Arsenals Spieler der Saison.
Es ist erst ein Monat Fußball, längst nicht genug, um zu sagen, dass Odegaard nun verletzungsfrei ist und bereit, dieses Leistungsniveau noch jahrelang zu halten. Wie immer im Fußball besteht die Herausforderung darin, so lange weiterzumachen, wie man kann.
Aber wenn sich Arsenals Fokus nun vom Transfermarkt auf Vertragsverlängerungen verlagert, dann gehört Odegaards bis 2028 laufender Vertrag zu den ersten Fällen, die sie sich anschauen sollten.

Foto von Justin Setterfield/Getty Images
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































