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·17. Mai 2026

Österreich: LASK krönt sich zum Meister - Sturm Graz trotz Sieg nur Zweiter

Artikelbild:Österreich: LASK krönt sich zum Meister - Sturm Graz trotz Sieg nur Zweiter

Der LASK ist nach 61 Jahren wieder österreichischer Meister. Sturm Graz bleibt trotz eines Sieges nur der zweite Platz.

Vom Abstiegskandidaten zur Meisterschale

Mit einem 3:0-Erfolg gegen Austria Wien gewann der LASK am finalen Spieltag die österreichische Bundesliga. Damit ist die Sensation perfekt und nach dem Gewinn des ÖFB-Cup fixiert die Mannschaft von Didi Kühbauer das Double. Im Saisonfinish kristallisierte sich ein Zweikampf mit Titelverteidiger Sturm Graz heraus, die trotz eines 2:0-Sieges gegen Rapid Wien nur Vizemeister wurden.


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Für den LASK begann die Saison aber alles andere als meisterlich. Unter Joao Sacramento, dem ehemaligen Co-Trainer von Jose Mourinho, standen die Oberösterreicher auf dem vorletzten Platz. Der Trainerwechsel hin zu Didi Kühbauer brachte die Linzer folglich auf eine konstante Erfolgsspur, die die Mannschaft zu einer der besten Österreichs machte.

Auch Ex-Frankfurt-Stürmer Sasa Kalajdzic ist Teil der Double-Truppe, die nächste Saison in der Playoff-Runde der Champions League antreten darf. Der 28-Jährige legte heute zwei Treffer vor und holte einen Elfmeter heraus, womit er auf eine erfolgreiche Leihe in seiner Heimat zurückblicken kann. In 27 Spielen traf er sieben Mal und legte gleich elfmal vor. Damit schielt er auch auf eine Nominierung für den österreichischen WM-Kader durch Ralf Rangnick.

Die internationalen Plätze

Sturm Graz gelingt damit nicht die erneute Titelverteidigung. Als Vizemeister dürfen sich die Blackies dennoch Hoffnungen auf die Champions League machen, steigen sie dort schließlich in der zweiten Qualifikationsrunde ein.

Platz drei belegt RB Salzburg, die damit die schlechteste Platzierung der Red Bull-Ära belegen. Zudem spielten die Roten Bullen nach ihrer Titel-Hegemonie von 14 Meistertiteln und neun Pokalsiegen in den letzten 19 Jahren nun schon die dritte titellose Saison. Sie werden in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League einsteigen.

Austria Wien ist mit 29 Zählern zwar punktegleich auf Platz vier, wurde aber durch die Punkteteilung nachgereiht. Die Veilchen treten in der zweiten Qualifikationsrunde der Conference League an. Dort wird auch der Sieger des Playoff-Turniers einsteigen. Dabei trifft Rapid Wien als Fünfter der Meistergruppe auf den Sieger des Halbfinals, das die SV Ried (Platz eins, Qualifikationsgruppe) und der Wolfsberger AC (Platz zwei, QG) bestreiten werden.

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