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·18. März 2026

Österreich Nationalmannschaft: Bundestrainer Ralf Rangnick nach der WM 2026 vor Bundesliga-Rückkehr?

Artikelbild:Österreich Nationalmannschaft: Bundestrainer Ralf Rangnick nach der WM 2026 vor Bundesliga-Rückkehr?

Ralf Rangnick könnte nach der WM 2026 in Kanada, den USA und Mexiko seinen Posten als Bundestrainer der österreichischen Nationalmannschaft aufgeben und in die Bundesliga zurückkehren – allerdings nicht als Trainer, sondern in einer Führungsfunktion als Sportdirektor. Laut einem Bericht der „Sport Bild“ steht ein Engagement in der Klubführung im Raum, ein konkreter Verein wurde jedoch nicht genannt. Rangnicks Vertrag beim ÖFB endet nach der WM, die Entscheidung will er offenbar nach den Länderspielen gegen Ghana (27. März) und Südkorea (31. März) treffen. Parallel laufen Verhandlungen zwischen Rangnick und dem Verband; es gab bereits mehrere Gesprächsrunden und ein erstes Angebot.

Artikelbild:Österreich Nationalmannschaft: Bundestrainer Ralf Rangnick nach der WM 2026 vor Bundesliga-Rückkehr?

Österreichs Fußball-Nationaltrainer Ralf Rangnick (C) spricht mit seinen Spielern während einer Trainingseinheit am 30. Mai 2022 in Bad Tatzmannsdorf, Österreich, in Vorbereitung auf ein Spiel gegen Kroatien am 3. Juni 2022 im Rahmen der UEFA Nations League. (Foto: ROBERT JAEGER / APA / AFP) / Österreich OUT


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Rangnick als Sportdirektor statt Trainer

Die Perspektive einer Rückkehr in die Bundesliga sieht Rangnick dem Bericht zufolge primär in einer Funktion als Sportdirektor oder Sport-Geschäftsführer, nicht auf der Trainerbank. Ein Comeback als Klub-Coach scheint für den 67-Jährigen demnach keine ernsthafte Option zu sein. Gleichwohl bleibt offen, ob er künftig als Übungsleiter einer anderen Nationalmannschaft arbeiten oder im Auftrag eines Investors in die Klub-Entwicklung einsteigen würde.

Vertragsende nach WM und laufende Verhandlungen

Rangnicks Vertrag beim österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) läuft nach der WM 2026 aus; diese vertragliche Situation setzt einen klaren Zeitrahmen für seine Entscheidung. Der Verband habe den Kampf um den Bundestrainer laut Bericht noch nicht eingestellt, es habe mehrere Verhandlungsrunden und ein erstes konkretes Angebot gegeben. Rangnick zeigt offenbar eine zurückhaltende Haltung und will seine Zusage erst nach den anstehenden Länderspielen treffen.

Strukturelle Projekte beim ÖFB als Entscheidungskriterium

Neben der rein sportlichen Perspektive spielt für Rangnick offenbar die Weiterentwicklung struktureller Projekte im ÖFB eine wichtige Rolle. Ein konkretes Beispiel ist der geplante Neubau eines Nationalstadions, bei dem es nach Angaben aus dem Bericht bislang keine Fortschritte gibt – obwohl es schon mehrere Treffen mit Rangnicks Beteiligung gegeben haben soll. Die Entwicklung von Infrastruktur und langfristigen Konzepten scheint somit Teil der Bewertungsgrundlage für ein mögliches Verbleiben oder Abschied.

Interesse aus der Bundesliga: Hertha BSC als Beispiel

Rangnick galt in den vergangenen Monaten wiederholt als Kandidat bei deutschen Profi-Vereinen; zuletzt stand er Mitte 2025 bei Hertha BSC im Raum, wo er als Kandidat für eine Position als Sport-Geschäftsführer betrachtet wurde. Mindestens ein Treffen mit den Berlinern soll stattgefunden haben, am Ende erteilte Rangnick jedoch eine Absage an die Alte Dame. Ob sich nun andere Bundesliga-Klubs um eine Verpflichtung als Sportdirektor bemühen, bleibt offen.

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