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·18. Juni 2026

Österreichischer WM-Fahrer weckt Interesse aus England und Deutschland

Artikelbild:Österreichischer WM-Fahrer weckt Interesse aus England und Deutschland

Michael Svoboda hat sich in sechs Jahren bei Venezia vom Amateurkicker zum WM-Teilnehmer entwickelt. Jetzt steht der 27-Jährige trotz einer erst im Februar verlängerten Vereinbarung vor einem Abgang. Brighton & Hove Albion hat konkretes Interesse angemeldet und soll die Ausstiegsklausel bedienen wollen.

Klausel ab Juli gültig und Hürzeler will Svoboda unbedingt

Wie Sky Sport berichtet, hat Trainer Fabian Hürzeler Svoboda als Wunschspieler für die Defensive ausgemacht. Der Plan sieht vor, die Ausstiegsklausel des Innenverteidigers zu ziehen, die laut Berichten knapp unter fünf Millionen Euro liegt und ab Juli gültig wird.


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Bis dahin soll eine finale Einigung zwischen Klub und Spieler erzielt werden. Trotz der erst im Februar erfolgten Vertragsverlängerung bis 2029 steht Svobodas Zukunft in Venedig offen. Beide Seiten hatten die Klausel bewusst in den neuen Kontrakt integriert, was auf ein gemeinsames Verständnis für einen möglichen Abgang hindeutet.

Während Brighton in der Pole-Position sitzt, lauern Borussia Mönchengladbach und der Hamburger SV als Bundesliga-Interessenten im Hintergrund. Wie konkret deren Interesse tatsächlich ist, ließ Sky offen. Beiden Klubs könnte zugutekommen, falls die Gespräche zwischen Brighton und Svoboda ins Stocken geraten.

Vom Wiener Unterhaus zur WM

Svobodas Karrieregeschichte ist die eines langen Atems. Der gebürtige Wiener durchlief als Kind die Jugend von Rapid Wien und SV Schwechat, spielte dann für FC Stadlau in der Regionalliga, bevor er 2018 zu WSG Tirol und 2020 schließlich zu Venezia wechselte.

In Venedig erlebte er Aufstiege und Abstiege und reifte nach eigener Aussage durch die harte Schule der Serie A und B. Im Herbst 2024 erlitt er einen Kreuzbandriss, kämpfte sich zurück und schaffte es dennoch in Ralf Rangnicks WM-Kader. Im ersten Gruppenspiel gegen Jordanien kam er nicht zum Einsatz, ist aber Teil des Aufgebots. Einen Kreuzbandriss im Herbst 2024 ließ er sich nicht unterkriegen.

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