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·1. September 2026

Offensive Verstärkung: Lustrinelli lotst Imeri zu Union

Artikelbild:Offensive Verstärkung: Lustrinelli lotst Imeri zu Union

Kurz vor Ende der Transferphase verpflichtet der 1. FC Union Berlin den Schweizer Kastriot Imeri. Den 26-Jährigen zieht es aus Bern in die deutsche Hauptstadt.

Union Berlin: Verpflichtung perfekt

Der 1. FC Union Berlin schlägt kurz vor Schluss nochmal auf dem Transfermarkt zu. Für knapp 2,4 Millionen Euro sichern sich die Köpenicker die Fähigkeiten von Kastriot Imeri. Der Schweizer wechselt aus der Hauptstadt seines Heimatlandes nach Berlin und damit zum ersten Mal in seiner Karriere ins Ausland. Er selbst ist sehr zufrieden mit seiner Entscheidung.


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„Der Wechsel zu Union ist für mich eine große Herausforderung und zugleich eine enorme Chance. Die Bundesliga gehört zu den stärksten Ligen der Welt. Dort mit Union erfolgreich zu sein, ist eine Herausforderung, der ich mich gerne stelle. Ein weiterer wichtiger Faktor war für mich die Aussicht, wieder mit Mauro zusammenzuarbeiten. Wir kennen uns aus unserer gemeinsamen Zeit in der Schweiz sehr gut und haben dort zusammen besondere Erfolge erlebt. Jetzt freue ich mich darauf, die Mannschaft und den Verein kennenzulernen, meine Qualitäten einzubringen und gemeinsam mit allen Unionerinnen und Unionern für eine erfolgreiche Saison zu arbeiten", verkündete der Deadline-Day-Neuzugang der Eisernen.

Rückkehr zu Lustrinelli

2020 spielte Imeri erstmals unter Mauro Lustrinelli und debütierte unter seiner Leitung für die Schweizer U21-Nationalmannschaft. Im Sommer 2025 wurde er von den Young Boys Bern an den Aufsteiger FC Thun verliehen, wo Lustrinelli zu jenem Zeitpunkt Trainer war. Unter seinem früheren Lehrmeister blühte der Offensivakteur auf, lieferte sechs Tore sowie acht Vorlagen und gewann mit Thun genauso überraschend wie spektakulär die Schweizer Meisterschaft.

Nun kommt es erneut zur Wiedervereinigung der beiden Schweizer. Der 50-jährige Coach wollte seinen Schützling unbedingt auch bei seinem neuen Verein dabei haben und schwärmte bereits in der Vergangenheit von seinen Fähigkeiten. Imeri ist seinerseits sehr zufrieden mit der Wahl seines neuen Arbeitgebers und freut sich auf die neue Herausforderung in der Bundesliga.

Imeri ist vielseitig einsetzbar

Mit Imeri bekommt Union einen Spieler, der offensiv fast jede Position bekleiden kann. In seiner bisherigen Laufbahn spielte der 26-Jährige bereits im linken und im rechten Mittelfeld sowie auf der Zehnerposition. Da die Hauptstädter aktuell in einem 4-2-2-2 ohne offensive Außenspieler auflaufen, wird sich Imeri wohl ins offensive Mittelfeld eingliedern, wo er unter anderem neben seinem Landsmann Michel Aebischer spielen.

Unions Neuzugang verfügt über eine starke Technik und strahlt eine große Gefahr bei Distanzschüssen aus. Er ist außerdem dafür bekannt von der linken Seite in die Mitte zu ziehen und mit seinem starken rechten Fuß den Abschluss zu suchen.

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