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·27. August 2026
Offiziell: Bayer leiht Ernest Poku an Beşiktaş aus, vier Abgänge möglich

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·27. August 2026

Bayer Leverkusen hat den Abschied des niederländischen Offensivspielers Ernest Poku zu Beşiktaş offiziell bestätigt. Der 22-Jährige wechselt nach nur einem Jahr in der BayArena auf Leihbasis für eine Saison zum türkischen Topklub. Kicker berichtet, dass Beşiktaş eine Leihgebühr von 3 Mio. Euro zahlt, während die Vereinbarung außerdem eine bedingte Kaufpflicht über 20 Mio. Euro enthält. Die genauen Bedingungen, unter denen diese Klausel greift, wurden nicht offengelegt. Zudem soll sich Leverkusen eine Weiterverkaufsbeteiligung sichern.
Sollte der feste Transfer zustande kommen, würde Bayer einen ordentlichen Gewinn mit einem Spieler erzielen, der im vergangenen Sommer für rund 10 Mio. Euro plus Boni von AZ Alkmaar verpflichtet wurde. Poku kam als einer der Spieler, die den Abgang von Jeremie Frimpong zum FC Liverpool auffangen sollten. Letztlich absolvierte er 45 Pflichtspiele für Leverkusen und erzielte fünf Tore, konnte sich aber nie dauerhaft als erste Wahl etablieren.
Poku wechselte zur deutschen Werkself in der Erwartung, unter seinem niederländischen Landsmann Erik ten Hag zu arbeiten. Der niederländische U21-Nationalspieler – der tatsächlich auch für Deutschland spielberechtigt ist – steht bei seinem Bundesliga-Klub noch bis 2030 unter Vertrag.
Pokus Abgang könnte sich lediglich als der erste von mehreren späten Leverkusener Transferbewegungen erweisen, da sich das Sommer-Transferfenster 2026 dem Ende nähert. Get German Football News berichtete bereits über den möglicherweise bevorstehenden Abgang des argentinischen Mittelfeld-Schlüsselspielers Exequiel Palacios.
Get German Football News’ Taktik-Vorschau auf Bayer Leverkusen 2026/27 hob die erhebliche Überbesetzung in Carles Martinez’ Kader hervor, die nach einem weiteren Sommer umfangreicher Umbaumaßnahmen bestehen bleibt. Mehrere Spieler stehen nun mit Blick auf die letzten Tage des Transferfensters vor einer ungewissen Zukunft.
Der brasilianische Außenverteidiger Arthur gilt als besonders wahrscheinlicher Kandidat für einen Leihwechsel. Kicker berichtet, dass sowohl der Hamburger SV als auch Werder Bremen Interesse am 23-Jährigen haben. Arthur kommt seit seinem Wechsel von América FC vor drei Jahren auf lediglich 44 Bundesliga-Einsätze. In der vergangenen Saison spielte er 20-mal in der Liga, davon 13-mal von Beginn an, doch seine Aussichten bleiben derzeit begrenzt.
Leverkusen will voraussichtlich weiterhin einen weiteren Rechtsverteidiger verpflichten, während Innenverteidiger Jarell Quansah zunächst rechts eingesetzt werden könnte. Sowohl HSV als auch Werder haben auf dieser Position offensichtlichen Bedarf und könnten Arthur deutlich mehr Spielzeit bieten.
Auch Ex-Kapitän Robert Andrich könnte den Verein verlassen. Der 31-Jährige ist nach Martinez’ taktischen Veränderungen und der Ernennung Edmond Tapsobas zum Kapitän in der Hierarchie zurückgefallen. Der Leverkusener Trainer hat bereits öffentlich eingeräumt, dass Andrich im zentralen Mittelfeld derzeit nur eine Nebenrolle einnimmt.
Laut Sky gehört RB Leipzig zu mehreren Bundesliga-Klubs, die den deutschen Nationalspieler beobachten. Leipzig schätzt dem Bericht zufolge Andrichs Erfahrung und Defensivqualitäten, während der Klub Möglichkeiten prüft, dem Mittelfeld mehr Stabilität zu verleihen. Sowohl Bayer als auch Andrich sind sich des Interesses bewusst, bislang gab es jedoch weder eine direkte Kontaktaufnahme noch ein konkretes Angebot.
Jeanuël Belocian könnte im Falle eines Abgangs ebenfalls in Deutschland bleiben. Kicker berichtet, dass mehrere Bundesliga-Klubs am 21-jährigen Verteidiger interessiert sind. Leverkusen ist bereit, sowohl eine weitere Leihe als auch einen festen Transfer in Betracht zu ziehen.
Belocian verbrachte die zweite Hälfte der vergangenen Saison auf Leihbasis beim VfL Wolfsburg und kam dort auf 16 Einsätze in der Bundesliga inklusive der Relegation. Dass er beim 4:0-Sieg von Bayer im DFB-Pokal gegen Wehen Wiesbaden ohne Einsatz blieb, war ein weiterer Hinweis auf seinen aktuellen Platz in der Hierarchie.
Ein konkreter interessierter Verein wurde bislang nicht genannt.
Die Situation von Jonas Hofmann scheint etwas anders zu sein. Leverkusen hat den ganzen Sommer über deutlich gemacht, dass der 34-Jährige in den Planungen keine prominente Rolle mehr spielt. Bild berichtet nun, dass der saudische Pro-League-Klub Al-Shabab dem ehemaligen deutschen Nationalspieler ein lukratives Angebot unterbreitet hat.
Der Routinier hat mögliche Abgänge in der Vergangenheit bereits abgelehnt, darunter auch Interesse von Werder Bremen, und wiederholt betont, dass er kein Problem damit hätte, seinen Vertrag in Leverkusen bis 2027 zu erfüllen. Hofmann stand gegen Wiesbaden im Kader, blieb jedoch ohne Einsatz auf der Bank.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































