LIGABlatt
·25. August 2026
Offiziell: Beşiktaş löst Vertrag mit Jean Onana auf

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·25. August 2026

In einem offiziellen Statement auf der vereinseigenen Website hat die Klubführung von Beşiktaş bekanntgegeben, dass man den Vertrag von Mittelfeldspieler Jean Onana aufgelöst habe. Dies sei dem Statement zufolge im beiderseitigen Einvernehmen geschehen.
Die Zeit von Jean Onana bei Beşiktaş ist offiziell vorbei! Der Kameruner war im Sommer 2023 für etwas über vier Millionen Euro vom RC Lens zum 16-maligen türkischen Meister gewechselt, hatte sich dort aber nie in der ersten Mannschaft durchsetzen können, weshalb er zwischenzeitlich an Olympique Marseille und den Genua CFC ausgeliehen worden war, ohne dort jeweils das Ruder erfolgreich herumreißen zu können. Da er bei BJK keine Zukunft hat und man ihn dort gerne von der Gehaltsliste haben wollte, hat man sich nun offenbar im gegenseitigen Einvernehmen voneinander getrennt und den Vertrag, der noch bis zum Saisonende gültig gewesen wäre, aufgelöst.
Jean Onana ab sofort vereinslos
Laut dem offiziellen Statement der Vereinsführung habe Beşiktaş die öffentlich einsehbare Börsenplattform "KAP" darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Vertrag mit dem Profispieler Jean Onana aufgelöst wurde. Man habe sich mit dem Spieler persönlich auf diese Maßnahme geeinigt. Wie hoch die Abfindung ausfällt, die der 25-Jährige für die Vertragsterminierung erhält, ist nicht bekannt. Normalerweise hat ein Spieler bei einer Vertragsauflösung durch den Klub den Anspruch auf das komplette Gehalt, das er sonst für die restliche Vertragszeit kassiert hätte. Das Gehalt soll bei 1,88 Millionen Euro pro Jahr gelegen haben. Wenn es jedoch heißt, man habe sich im "beiderseitigen Einvernehmen" getrennt, bedeutet das in der Regel, dass man sich auf eine etwas geringere Zahlung einigen konnte.
TFF-Ausländerregel sorgt für Personalkonsequenzen
Bei Jean Onana ist die Entscheidung über die Vertragsauflösung auch aufgrund sportlicher Gründe nachvollziehbar: In gerade einmal 16 Pflichtspielen war der Sechser seit seinem Wechsel nach Istanbul für die Schwarz-Weißen zum Einsatz gekommen, bei denen ihm lediglich eine Vorlage und kein einziger Treffer gelang. Da wohl kein anderer Klub eine Ablöse für den Spieler zu zahlen bereit wäre und dieser so lediglich ein störender Kostenfaktor wäre, lag eine Termination des Kontrakts nahe. Hinzu kommt noch der Umstand, dass Beşiktaş, wie auch die anderen türkischen Profi-Klubs, laut TFF-Regelung nur 14 Spieler ohne türkischen Pass in der Süper Lig registrieren darf. Will man also noch ausländische Neuzugänge ermöglichen, muss man zunächst einige andere Spieler ohne türkische Staatsbürgerschaft abgeben.







































