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·13. September 2026
Offiziell: Gladbach und Eugen Polanski trennen sich nach schwachem Start

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·13. September 2026

Borussia Mönchengladbach und Cheftrainer Eugen Polanski gehen getrennte Wege. Gladbach bestätigte am Sonntag offiziell, dass Polanski und Co-Trainer Tobias Trulsen nach einem katastrophalen Start in die Bundesliga-Saison 2026/27 von ihren Aufgaben entbunden wurden.
Die 0:5-Auswärtsniederlage beim SC Freiburg am Samstag war der Schlusspunkt einer Amtszeit, die fast genau ein Jahr dauerte. Zum zweiten Mal in Folge nimmt Borussia nach dem 3. Spieltag früh in der Saison einen Trainerwechsel vor.
Polanskis Entlassung lässt sich nicht losgelöst von der Entscheidung betrachten, die Gladbach am Ende der vergangenen Saison getroffen hat. Sportdirektor Rouven Schröder entschied sich gegen einen weiteren Trainerwechsel und baute stattdessen Kader und Staff rund um den 40-Jährigen grundlegend um. Elf neue Spieler kamen. Polanskis Trainerteam wurde umgestaltet. Die Rückkehr zur Viererkette war Teil des geplanten taktischen Neustarts.
Wie GGFN in der taktischen Vorschau auf Borussia Mönchengladbachs Saison 2026/27 analysierte, bekam Polanski die komplette Sommervorbereitung, die die Klubführung für notwendig hielt, damit er seine Ideen richtig umsetzen konnte. Die Vorbereitung brachte ermutigende Ergebnisse, während ein 5:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals den Eindruck verstärkte, dass Borussia vielleicht endlich bereit sein könnte, dem wiederkehrenden Kreislauf aus unterem Mittelfeld und Abstiegsangst zu entkommen.
Die Bundesliga zeigte jedoch sofort, wie fragil diese Schlussfolgerungen waren. Gladbach startete mit einer 0:3-Niederlage bei RB Leipzig. Das darauffolgende Wochenende brachte etwas deutlich Schwerwiegenderes. Polanskis Team führte zuhause gegen Aufsteiger Elversberg bereits mit 3:1, bevor es in der letzten halben Stunde einbrach und noch mit 3:4 verlor.
Das Ende schien bereits am Samstagabend nahezuliegen. Nach der Niederlage in Freiburg verweigerte Schröder auf die direkte Frage nach der Zukunft des Trainers ein öffentliches Bekenntnis zu Polanski. Die Körpersprache beider Männer deutete darauf hin, dass Gespräche bevorstanden.
Laut der Rheinischen Post bot Polanski am Sonntagmorgen selbst an, zurückzutreten. Anschließend verließ er das Trainingsgelände des Klubs, bevor Gladbach die Trennung offiziell bekannt gab. Der Verein begründete die Entscheidung mit den Leistungen.
Polanski verlässt den Klub nach 37 Pflichtspielen mit elf Siegen, zehn Unentschieden und 16 Niederlagen. Sein Punkteschnitt von 1,16 pro Spiel liegt unter Seoanes 1,22 während der Amtszeit des Schweizer Trainers in Gladbach.
Gladbach war mit einer langen Verletztenliste in die Saison gegangen. Jens Castrop, Daiki Hashioka, Yukhym Konoplya, Enzo Leopold und Nicolas Kühn standen allesamt nicht zur Verfügung, wodurch Polanski mehrere Spieler fehlten, die für den Sommer-Umbruch zentral waren.
Für die unmittelbare Zukunft wird die Verantwortung an der Seitenlinie des Bundesligisten jedoch nicht bei einem kompletten Bundesliga-Neuling liegen. Jan-Moritz Lichte übernimmt Gladbach interimsweise.
Der 46-Jährige kam erst in diesem Sommer zu Borussia, nachdem er im Nachwuchsbereich von Manchester City gearbeitet hatte, stand aber zuvor bereits als Cheftrainer in der Bundesliga an der Seitenlinie. Lichte war mehrere Jahre Teil des Trainerteams von Mainz 05, bevor er nach der Entlassung von Achim Beierlorzer im September 2020 befördert wurde.
Schröder war Mainzer Sportdirektor, als Lichte diese Beförderung erhielt. Zunächst hatte Lichte als Assistent unter Sandro Schwarz und später unter Beierlorzer gearbeitet. Als Mainz Letzteren nach einem katastrophalen Start in die Bundesliga-Saison 2020/21 entließ, wurde Lichte intern befördert.
Lichte betreute elf Bundesligaspiele, gewann eines, spielte dreimal unentschieden und verlor siebenmal. Mainz steckte weiterhin tief im Abstiegskampf und entband ihn Ende Dezember von seinen Aufgaben. Sein einziger Ligasieg gelang auswärts in Freiburg.
Lichtes Zeit umfasste auch Unentschieden gegen Schalke, Hoffenheim und Hertha Berlin, doch aufeinanderfolgende Niederlagen gegen Bielefeld, Köln und Werder Bremen führten letztlich dazu, dass Mainz erneut einen Wechsel vornehmen musste. Auch Schröder selbst überstand die Mainzer Krise in jenem Jahr nicht.
Christian Heidel kehrte in jenem Winter nach Rheinhessen zurück, um als Sport-CEO zu fungieren. Gemeinsam mit Sportdirektor Martin Schmidt entschied sich Heidel dafür, Bo Svensson als nächsten Mainzer Cheftrainer zu installieren. Svensson führte in der Rückrunde eine bemerkenswerte Aufholjagd an, die Mainz in der Bundesliga hielt.
Lichtes Ernennung in Gladbach ist ausdrücklich nur vorübergehend. Transfermarkt berichtet, dass der frühere Leipzig-Trainer Ole Werner, der ehemalige Werder-Bremen-Coach Horst Steffen und Ex-St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin zu den Kandidaten zählen, die für eine dauerhafte Übernahme in Gladbach in Betracht gezogen werden.
Gladbach empfängt am kommenden Samstag Mainz.
„Trotz einer guten Vorbereitung und positiver Ansätze ist es der Mannschaft nicht gelungen, in der Bundesliga die gewünschten Ergebnisse zu erzielen“, sagte Schröder in Gladbachs offizieller Mitteilung. „Die zuletzt gezeigten Leistungen haben zu der Entscheidung geführt, Eugen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden. Eugen ist Borussia durch und durch. Wir danken ihm für seinen Einsatz für Borussia.“
„Borussia Mönchengladbach war und bleibt mein Verein“, erklärte Polanski in seinem eigenen Statement. „Deshalb tut es so unglaublich weh, dass es nun so gekommen ist. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt haben wir für diese Saison einiges verändert. Wir hatten viel vor, konnten es aber nicht in die Praxis umsetzen. Das tut mir leid.
„Ich hoffe von Herzen, dass Borussia schnell die Wende schafft“, fuhr Polanski fort. „Ich wünsche dem Verein, der Mannschaft und all den wunderbaren Fans nur das Beste. Danke für unsere gemeinsame Zeit.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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