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·2. August 2026

Offiziell: Leverkusen gibt Alajbegovic für Traumablöse ab

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Jetzt ist der Transfer perfekt: Bayer 04 Leverkusen hat den Wechsel von Kerim Alajbegovic zu Juventus Turin offiziell bekanntgegeben. Der Offensivspieler war erst in diesem Sommer über eine Rückkaufoption von Red Bull Salzburg zur Werkself zurückgekehrt, wird den Verein jedoch ohne Pflichtspieleinsatz wieder verlassen. Für Bayer ist der Deal finanziell dennoch ein voller Erfolg.

Rolfes erklärt den Verkauf

Sportgeschäftsführer Simon Rolfes begründete die Entscheidung mit der sportlichen Situation des 18-Jährigen und dem Gesamtpaket des Transfers.


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"Kerim hat nach seiner Zeit bei uns im Nachwuchs zuletzt in Salzburg noch einmal große Schritte gemacht. Gleichzeitig mussten wir realistisch einschätzen, dass der Konkurrenzkampf in unserem Kader, gerade auch auf seinen bevorzugten Positionen, sehr groß ist. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf das Gesamtpaket des Transfers haben wir dem Wechsel nach Italien zugestimmt", erklärte Rolfes.

Zugleich hob der Bayer-Boss die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins hervor: "Dass ein Spieler aus unserem Nachwuchs zu einem Klub wie Juventus wechselt, unterstreicht einmal mehr die hervorragende Arbeit unseres Leistungszentrums. Für seinen weiteren Weg wünschen wir Kerim alles Gute."

Bayer erzielt Millionen-Gewinn

Nach Angaben von Juventus überweist der italienische Rekordmeister zunächst 30 Millionen Euro, die in vier Raten an Bayer 04 gezahlt werden. Hinzu kommen zwei Millionen Euro an Nebenkosten sowie leistungsabhängige Bonuszahlungen von bis zu fünf Millionen Euro, sodass das Gesamtpaket auf bis zu 37 Millionen Euro anwachsen kann.

Da Bayer Alajbegovic erst wenige Wochen zuvor per Rückkaufoption für rund acht Millionen Euro aus Salzburg zurückgeholt hatte, erzielt die Werkself innerhalb kürzester Zeit einen enormen Transfergewinn. Zuvor hatte Alajbegovic für Leverkusens U19 in 78 Pflichtspielen 38 Tore erzielt und 19 weitere vorbereitet, ehe sein Weg nun nach Turin führt.

Neben Juventus sollen zuletzt auch Atalanta Bergamo, die AS Rom und der FC Chelsea Interesse am bosnischen Nationalspieler gezeigt haben. Den Zuschlag erhielt letztlich jedoch der italienische Rekordmeister.

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