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·23. Februar 2026
Offiziell: Lucescu sitzt trotz Krankheit gegen die Türkei auf der Bank – Burleanu nennt ihn „unverzichtbar“, Coach fordert Fokus

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·23. Februar 2026

Die Ungewissheit um Mircea Lucescu ist beendet: Der rumänische Fußballverband hat offiziell bestätigt, dass der 80-jährige Trainer die Nationalmannschaft Rumäniens im Playoff-Halbfinale zur Weltmeisterschaft 2026 gegen die Türkei betreuen wird. Lucescu war zuletzt aufgrund einer Erkrankung mehrfach im Krankenhaus (mehr erfahren), erklärte aber nun, er fühle sich bereit und wolle die Mannschaft vor dem entscheidenden Duell nicht verlassen.
Mircea Lucescu war in den vergangenen Monaten wegen gesundheitlicher Probleme dreimal ins Krankenhaus eingeliefert worden. Nach seiner Entlassung aus dem Notfallkrankenhaus der Universität Bukarest reiste er nach Belgien, um eine zweite Meinung einzuholen und sich zwei weiteren Untersuchungen zu unterziehen. Lucescu kehrte anschließend nach Rumänien zurück und traf sich nach Angaben des Verbands mit Vertretern der Verbandsführung.
Wie der rumänische Fußballverband mitteilte, fiel die Entscheidung nach „letzten medizinischen Untersuchungen“ sowie Gesprächen zwischen der Verbandsführung und dem Trainer. Demnach wird Lucescu trotz seiner gesundheitlichen Vorgeschichte im Halbfinale der WM-Playoffs auf der Bank sitzen. Der erfahrene Coach habe deutlich gemacht, dass er die Mannschaft vor dem Spiel gegen die Türkei nicht verlassen wolle.
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Verbandspräsident Razvan Burleanu unterstrich die Bedeutung der Personalie in einem zentralen Moment. „Wir freuen uns, den Weg, den wir im Herbst 2024 begonnen haben, gemeinsam mit Herrn Lucescu bis zum Ende zu gehen. Seine Erfahrung ist in einem so wichtigen Moment für die Mannschaft von unschätzbarem Wert“, sagte Burleanu. Er formulierte zugleich ein klares Ziel: „Wir sind sicher, dass Rumänien nach 28 Jahren wieder zur Weltmeisterschaft zurückkehren wird.“
Mircea Lucescu betonte, dass nun ausschließlich die sportliche Vorbereitung im Vordergrund stehe. „Ab heute ist das Einzige, was zählt, dass sich die Mannschaft auf die Playoffs vorbereitet“, erklärte er. Lucescu verwies auf den engen Kontakt während seiner Erkrankung: „Ich stand mit meinen Assistenten und den Spielern in ständigem Kontakt, und wir haben während dieses Prozesses auf höchstem Niveau gearbeitet.“
Er zeigte sich überzeugt von der Qualität seiner Auswahl: „Wir haben eine Mannschaft mit wertvollen Spielern, und ich bin sicher, dass sie sich sehr gut auf diese Spiele vorbereiten werden. Sie sind talentiert und wollen die Rumänen glücklich machen.“ Lucescu stellte zudem die mentale Komponente in den Mittelpunkt: „Ich glaube an die Entschlossenheit und Stärke der Mannschaft und daran, dass sie diese schwierige Situation meistern kann. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam die Qualifikationsrunde überstehen werden.“
Um die Weltmeisterschaft 2026 zu erreichen, muss Rumänien laut dem vorgegebenen Playoff-Pfad am 26. März auswärts gegen die Türkei gewinnen und anschließend ebenfalls auswärts gegen den Sieger der Partie Slowakei gegen Kosovo. Erst mit zwei Siegen wäre die Qualifikation geschafft.
Für den Fall einer erfolgreichen Qualifikation wurde auch das mögliche WM-Szenario skizziert: Sollte Rumänien das Playoff überstehen, würde das Team in Gruppe D auf die USA, Paraguay und Australien treffen. In Rumänien richtet sich der Blick nun auf einen entscheidenden Faktor: dass Lucescu trotz gesundheitlicher Sorgen handlungsfähig bleibt – und seine Mannschaft in einem kurzen, extrem druckvollen Playoff-Fenster auf den Punkt vorbereitet. Aber natürlich möchte die Türkei den Rumänen und Lucescu einen Strich zu die Rechnung machen und selbst die WM-Teilnahme eintüten. Dafür muss zunächst ein Heimsieg gegen die rumänische Auswahl her. Das Duell rückt immer näher.









































