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·7. März 2026

Offiziell: Neben Trainer Bauer auch VfL-Boss Christiansen weg – Hecking übernimmt

Artikelbild:Offiziell: Neben Trainer Bauer auch VfL-Boss Christiansen weg – Hecking übernimmt

Der VfL Wolfsburg zieht nach der 1:2-Heimniederlage gegen den Hamburger SV Konsequenzen. Die Partie galt bereits im Vorfeld als Endspiel für Trainer Daniel Bauer. Nach der Niederlage trennt sichder VfL Wolfsburg von Trainer Daniel Bauer und Geschäftsführer Peter Christiansen. Dies hat der Verein am Sonntagmorgen offiziell bestätigt.

Bauers Zeit beim VfL beendet

Intern war die Ausgangslage klar gewesen. Sollte Wolfsburg das Heimspiel verlieren, würde der Verein Konsequenzen ziehen. Genau dieses Szenario ist nun eingetreten. Damit ist das Aus für Bauer nach nur kurzer Amtszeit besiegelt.


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Bereits in der vergangenen Woche hatte der Klub intensiv über einen Trainerwechsel diskutiert. Nach der deutlichen 0:4-Niederlage beim VfB Stuttgart sprach vieles für eine sofortige Trennung. Stattdessen entschied sich die sportliche Führung, Bauer noch eine letzte Chance zu geben. Eine Entscheidung, die sich nun als falsch herausgestellt hat.

Stimmen zur Freistellung von Bauer

Pirmin Schwegler, VfL-Sportdirektor: „Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen. Wir haben gehofft, die Wende gemeinsam hinzubekommen. In der Analyse der Gesamtsituation sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir der Mannschaft einen neuen Impuls geben müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen. Wir sind Daniel sehr dankbar für seinen Einsatz bei den Profis, aber auch für seine langjährige Arbeit als Trainer in der VfL-Akademie. Für die Zukunft wünschen wir ihm beruflich wie privat alles erdenklich Gute.“

Auch Christiansen muss gehen

Ebenfalls offiziell vom VfL Wolfsburg bestätigt: Der Verein trennt sich zudem von Geschäftsführer Peter Christiansen. Christiansen hatte sich nach der Stuttgart-Pleite ausdrücklich dafür eingesetzt, Bauer noch einmal das Vertrauen auszusprechen. Der Aufsichtsrat folgte dieser Linie. Nach der erneuten Niederlage wirkt diese Entscheidung jedoch wie ein Fehler, der nun auch Christiansens Ende bewirkt hat.

Stimmen zur Christiansen-Freistellung

Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Sebastian Rudolph: „Wir bedanken uns bei Peter für sein großes Engagement für den VfL Wolfsburg. Als Geschäftsführer Sport hat er den personellen Umbruch im Frauenfußball gemeinsam mit unserer sportlichen Leitung erfolgreich gemeistert. Bei den Männern fehlten leider die sportlichen Ergebnisse. Deswegen haben wir entschieden, die Zusammenarbeit mit ihm zu beenden. Wir wünschen Peter für seine Zukunft beruflich und persönlich alles Gute.“

Peter Christiansen: „Ich habe sehr gerne und mit vollem Fokus für den VfL Wolfsburg gearbeitet. Vom ersten Moment an habe ich alles gegeben. Mein Dank gilt den Mitarbeitenden, den Spielerinnen und Spielern, den Fans sowie den Menschen, die diesen Klub mit Leidenschaft und Leben füllen. Für die kommenden Wochen und Monate wünsche ich den Männern im Kampf um den Klassenerhalt, den Frauen im Titelrennen sowie allen Teams der VfL-Akademie viel Erfolg sowie dem ganzen Klub für die Zukunft nur das Beste.“

Hecking kommt zurück

Bis zum Saisonende soll Dieter Hecking den VfL Wolfsburg übernehmen und vor dem Abstieg bewahren. Der VfL Wolfsburg bestätigte die Verpflichtung am Sonntag offiziell.

Der erfahrene Trainer ist im Klub kein Unbekannter. Unter Hecking erlebte der VfL eine seiner erfolgreichsten Phasen. 2015 führte er die Mannschaft sensationell zum Gewinn des DFB-Pokal und etablierte den Verein zeitweise in der Spitzengruppe der Bundesliga.

Eine Mammutaufgabe für Hecking

Dieter Hecking steht vor einer gewaltigen Herausforderung. Nur noch neun Spiele bleiben dem VfL, um den Rückstand auf die Konkurrenz im Tabellenkeller aufzuholen. Punkte sind dringend notwendig, Siege ohnehin.

Andernfalls droht dem Verein ein historischer Einschnitt. Seit 29 Jahren spielt der VfL Wolfsburg in der Bundesliga. Den ersten Abstieg der Klubgeschichte zu verhindern, ist nun oberstes Ziel.

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