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·6. August 2026

Offiziell: Péter Gulácsi verlässt RB Leipzig nach elf Jahren – Wechsel zu Villarreal bestätigt

Artikelbild:Offiziell: Péter Gulácsi verlässt RB Leipzig nach elf Jahren – Wechsel zu Villarreal bestätigt

Nach elf Jahren hat Péter Gulácsi RB Leipzig endgültig verlassen. Der ungarische Nationaltorwart wechselt zum spanischen Erstligisten FC Villarreal und beendet damit eine der längsten Torhüter-Ären in der Geschichte des Klubs. Wie der FC Villarreal und RB Leipzig offiziell bestätigten, hat der 36-Jährige seinen Abschied aus Sachsen besiegelt.

Gulácsi war 2015 von Red Bull Salzburg zu RB Leipzig gewechselt – damals noch in der 2. Bundesliga. Er erlebte als einer der prägendsten Spieler den kompletten Aufstieg des Klubs: von der zweiten Liga bis in die Gruppenphase der UEFA Champions League. In über 280 Pflichtspielen hütete er das Tor der Roten Bullen und avancierte zu einer der verlässlichsten Größen des deutschen Fußballs in der vergangenen Dekade.


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Elfmal Bundesliga – und der Abschied auf Raten

In der abgelaufenen Saison war die Position des Stammkeepers bereits umkämpft. Gulácsis Vertrag lief zum Sommer 2026 aus, eine Verlängerung kam nicht zustande. Erste Berichte über einen bevorstehenden Abgang kursierten bereits Anfang August – nun ist der Transfer offiziell. Gulácsi verlässt den Verein ablösefrei und schlägt ein neues Kapitel in Spanien auf.

Mit Villarreal wählt der gebürtige Ungar einen Klub, der regelmäßig auf europäischer Bühne vertreten ist. Der Gelbe U-Boot gilt als ambitionierter La-Liga-Vertreter und hat in den vergangenen Jahren mehrfach die Europa League und Champions League erreicht. Für Gulácsi bietet der Wechsel die Chance, auf höchstem Niveau noch einmal internationale Erfahrung zu sammeln.

Nyland kehrt als Nachfolger zurück

Den Abgang des langjährigen Kapitäns hat RB Leipzig bereits aufgefangen: Wie der Klub bekannt gab, kehrt Ørjan Nyland ablösefrei aus Sevilla nach Leipzig zurück. Der norwegische Nationaltorwart hatte die Roten Bullen in der Saison 2022/23 zunächst leihweise verstärkt und überzeugte dabei nachhaltig. Beim Turnier in Nordamerika gehörte Nyland zu den starken Keepern im norwegischen Aufgebot.

Die Personalie Nyland zeigt, dass Leipzig den Umbruch im Tor pragmatisch angeht: Statt einem kostspieligen Neuzugang setzt Sportdirektor Marcel Schäfer auf bewährte Qualität aus dem eigenen Netzwerk. Schäfer hatte zuletzt auch Spekulationen über einen möglichen Abgang von Topstürmer Yan Diomandé entschieden zurückgewiesen: „Diomandé ist unser Spieler“, betonte der Sporting Director gegenüber der Bundesliga-Presse.

Ende einer Ära in Leipzig

Mit Gulácsis Abgang verlässt eine echte Vereinslegende die Red-Bull-Arena. Der Ungar stand für Verlässlichkeit und Kontinuität in einem Umfeld, das sich ständig weiterentwickelt hat. Ob als Bundesliga-Aufsteiger, als DFB-Pokal-Finalist oder als Champions-League-Teilnehmer – Gulácsi war immer dabei, immer zwischen den Pfosten.

In der ungarischen Nationalmannschaft bleibt er weiterhin gesetzt. Für Villarreal beginnt nun eine neue Mission, für Leipzig eine neue Ära im Tor – und für Gulácsi womöglich das ehrgeizigste Kapitel seiner Karriere auf internationaler Bühne. Bundesliga.com und mehrere spanische Medien bestätigten den Transfer am 4. August offiziell.

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