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·1. September 2026
Offiziell | Union Berlin gibt Ilyas Ansah per Rekorddeal an Hull ab

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·1. September 2026

Union Berlin hat den festen Transfer des hoch gehandelten deutschen Stürmers Ilyas Ansah zum Premier-League-Aufsteiger Hull City offiziell bestätigt. Der 21-Jährige hat beim englischen Klub einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2031 unterschrieben und beendet damit seine Zeit in Köpenick nach nur einer Bundesliga-Saison. Der Transfer stellt für den Bundesligisten ein außergewöhnlich gutes Geschäft dar.
Kicker berichtet, dass Hull zunächst 17 Mio. Euro zahlen wird, wobei der Gesamtwert des Deals auf etwa 21 Mio. Euro ansteigen kann. Sky Germany beziffert das Gesamtpaket sogar auf mehr als 24 Mio. Euro. Beide Summen bedeuten eine bemerkenswerte Rendite für einen Spieler, den Union im vergangenen Sommer für etwa 4 Mio. Euro vom SC Paderborn verpflichtet hatte.
Sollten die höheren Zahlungen Realität werden, würde Ansah Taiwo Awoniyis Wechsel zu Nottingham Forest für 20,5 Mio. Euro im Jahr 2022 als lukrativsten Verkauf in der Geschichte von Union Berlin übertreffen.
Ansah kam als eine von mehreren Verstärkungen für die Offensive während von Unions Neuaufbau im Sommer 2025 nach Köpenick. Der frühere Paderborn-Angreifer wechselte nach einer starken Saison in der 2. Bundesliga, in der ihn sein Tempo, seine Physis und seine Direktheit zu einem der interessantesten jungen Stürmer Deutschlands gemacht hatten.
Die Bundesliga-Saison veränderte seinen Ruf fast sofort.
Ansah traf bei seinem ersten Bundesliga-Startelfeinsatz für Union doppelt gegen den VfB Stuttgart und wurde damit zum ersten Spieler der Vereinsgeschichte, dem bei seinem Startelf-Debüt ein Doppelpack gelang. Beide Tore erzielte er mit herausragenden Einzelaktionen aus der Distanz.
Sein bemerkenswerter Start ging weiter.
Ansah traf an den ersten vier Spieltagen der Liga viermal und erhielt anschließend auch auf U21-Ebene in Deutschland mehr Aufmerksamkeit. Bis zur Winterpause stand der Stürmer bei fünf Bundesliga-Toren und hatte sich als eine der erfolgreichsten Sommer-Investitionen von Union erwiesen.
Get German Football Newsbeschrieb Ansahs Aufstieg in unserer Union-Transferanalyse vom Januar 2026 als „traumhaft“; sein Tempo, seine Unberechenbarkeit und seine Fähigkeit, spektakuläre Tore aus dem Nichts zu erzielen, gaben Union eine offensive Dimension, die zuvor gefehlt hatte.
Seine Ausbeute ließ in der zweiten Hälfte der Saison allerdings deutlich nach.
Dennoch beendete Ansah seine erste Bundesliga-Saison mit fünf Toren in 33 Ligaspielen und kam in seinem Jahr in Berlin auf insgesamt 37 Pflichtspieleinsätze in allen Wettbewerben. Auch sein Marktwert stieg deutlich und erreichte geschätzte 12 Mio. Euro.
Trotz seiner Torflaute in der zweiten Saisonhälfte blieb Ansah mit Blick auf die neue Spielzeit ein wichtiger Spieler. GGFNstaktische Vorschau auf Union Berlin 2026/27 führte Ansah weiterhin als eines der interessantesten Elemente im Kader des neuen Cheftrainers Mauro Lustrinelli auf.
Der Schweizer Trainer setzte Ansah sowohl als einen von zwei Mittelstürmern als auch auf einer der beiden offensiven Mittelfeldpositionen in seinem 4-2-2-System ein. Ansah blieb Stammspieler und war bis unmittelbar vor seinem Wechsel noch voll eingebunden.
Beim 4:2-DFB-Pokal-Sieg von Union gegen Eintracht Braunschweig spielte er die vollen 90 Minuten. Das Angebot von Hull erwies sich jedoch für Spieler und Klub als zu attraktiv, um es abzulehnen. Nachdem er sich bereits von seinen Teamkollegen verabschiedet hatte, stand Ansah beim Bundesliga-Auftakt gegen Frankfurt nicht im Spieltagskader von Union.
„Wahrscheinlich träumt jeder kleine Junge davon, eines Tages professionell in der Premier League spielen zu können“, sagte Ansah in Unions offizieller Mitteilung. „Das war bei mir definitiv so, deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich jetzt die Möglichkeit habe, mir diesen Traum zu erfüllen. Ich danke Union, den Verantwortlichen und vor allem den Fans für ein unglaubliches Jahr, in dem wahrscheinlich mehr passiert ist als bei anderen Vereinen in fünf Jahren.“
Auch Unions Geschäftsführer Profifußball, Horst Heldt, erklärte, warum der Klub dem Wechsel letztlich zugestimmt hat.
„Das Interesse aus England und das Angebot von Hull City waren sowohl für den Spieler als auch für uns als Klub sehr attraktiv“, sagte Heldt. „Nach konstruktiven Gesprächen mit allen Beteiligten haben wir daher gemeinsam entschieden, seinem Wunsch nach einem Wechsel in die Premier League zu entsprechen.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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