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·1. September 2026

Offiziell | Werder bestätigt Brasilianer Arthur als 14. Zugang

Artikelbild:Offiziell | Werder bestätigt Brasilianer Arthur als 14. Zugang

Werder Bremen hat die Verpflichtung des brasilianischen Außenverteidigers Arthur von Bayer Leverkusen offiziell abgeschlossen. Der 23-Jährige wechselt bis zum Ende der Saison 2026/27 auf Leihbasis zur Mannschaft von Daniel Thioune. Anders als die ebenfalls erst spät im Transferfenster verpflichteten Youri Regeer und Moussa Ndiaye hat sich Werder bei Arthur keine Kaufoption gesichert.

Arthur ist Bremens 14. und letzter Neuzugang in einem außergewöhnlich geschäftigen Sommer-Transferfenster. Trotz seines vergleichsweise jungen Alters bringt der Brasilianer bereits umfangreiche Erfahrung auf höchstem Niveau mit. Arthur kommt auf 44 Bundesliga-Einsätze und 13 Spiele in der Champions League. Außerdem gehörte er 2024 zum Bayer-Kader, der das Double aus ungeschlagener Bundesliga-Saison und DFB-Pokal holte.


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Arthur vollendet Werders Neuaufbau auf den defensiven Außenbahnen

Mit Arthurs Ankunft gibt es spät noch eine bedeutende Veränderung im Bremer Kader, den Get German Football News kurz vor Beginn der Bundesliga-Saison ausführlich analysiert hatte. Die Außenverteidiger-Positionen gehörten weiterhin zu den Bereichen, in denen Werder noch mehr Flexibilität hinzufügen konnte. Thioune verlangte in der Vorbereitung immer wieder, dass die Außenspieler gegen den Ball aggressiv agieren und gleichzeitig zwischen einer Viererkette und alternativen Strukturen wechseln können.

Der Deadline Day brachte zwei neue Lösungen.

Der senegalesische Nationalspieler Moussa Ndiaye kehrte bereits am Dienstag auf Leihbasis von Anderlecht in den deutschen Fußball zurück. Der 24-Jährige verstärkt die linke Seite und kann zusätzlich in der Innenverteidigung eingesetzt werden. Werder besitzt bei Ndiaye eine Kaufoption, die Sportchef Clemens Fritz später als besonders vorteilhaft bezeichnete.

Arthur verstärkt nun die andere Seite.

Die Verletzung von Njinmah verändert das Bild, aber nicht Werders Plan

Werder ging bereits mit einer erzwungenen unerwarteten Kaderanpassung in den Deadline Day. Die schwere Oberschenkelverletzung von Jens Stage nimmt Bremens besten Torschützen mindestens bis zum Ende des Kalenderjahres aus dem Rennen. Werder reagierte darauf mit der Leihe des Ajax-Mittelfeldspielers Youri Regeer, inklusive einer gemeldeten Kaufoption über 5 Mio. Euro.

Eine weitere schwerwiegende Verletzung drohte Fritz und sein Team danach jedoch wieder auf den Markt für Offensivspieler zu zwingen.

Justin Njinmah zog sich bei der 1:4-Niederlage am Sonntag in Freiburg eine muskuläre Oberschenkelverletzung zu und wird in den kommenden Monaten fehlen. Damit muss Bremen auf die beiden Spieler verzichten, die in der vergangenen Saison Platz eins und zwei der Bundesliga-Torschützenliste des Klubs belegten. Stage erzielte 2025/26 zehn Ligatore, Njinmah steuerte fünf bei.

Werder entschied sich dennoch bewusst gegen die Verpflichtung eines weiteren Flügelspielers.

Fritz erklärte nach Schließung des Transferfensters, dass der Klub nicht der Ansicht gewesen sei, jede Verletzung einfach eins zu eins ersetzen zu können. Bremen ist optimistisch, dass Njinmah etwa im November zurückkehren kann, und entschied sich stattdessen, auf die bestehenden Offensivoptionen zu vertrauen und die verbleibenden Ressourcen für die Verstärkung der Außenverteidiger-Positionen zu nutzen.

Diese Entscheidung verlagert auf den Flügeln mehr Verantwortung auf Marco Grüll, den zurückgekehrten Leihspieler Eren Dinkçi und den auffälligen Vorbereitungsspieler Paul Erevbenagie. Gleichzeitig steigt die Bedeutung von Spielern, die aus tieferen Positionen offensive Breite geben können.

Arthur passt genau in diese Überlegung.

Fritz verwies nach Schließung des Fensters außerdem auf die größere taktische Flexibilität des Kaders. Werder kann mit Thiounes bevorzugtem 4-3-3 weitermachen und sich zugleich die Option offenhalten, je nach personeller Lage auf ein 4-4-2 oder 3-5-2 umzustellen.

Die Fähigkeit des Brasilianers, auf der rechten Seite aggressiv zu agieren, gibt Thioune damit eine weitere Möglichkeit, die Mannschaft umzubauen, ohne einen weiteren spezialisierten Offensivspieler zu benötigen.

Nachdem Verletzungen die Planungen in den letzten Tagen des Transferfensters deutlich verändert haben, ist Bremen überzeugt, dass der 14. Sommer-Neuzugang den Kader für die kommenden Monate komplettiert.

Stimmen zu Arthurs Ankunft bei Werder

„Arthur ist ein Spieler, der uns sofort helfen kann“, erklärte Bremens Leiter Profifußball Peter Niemeyer in einer Mitteilung des Klubs. „Er kennt die Bundesliga und hat seine Fähigkeiten auf höchstem Niveau bewiesen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir ihn hierher holen konnten.“

„Er wird sich aufgrund seiner Qualität sicherlich relativ schnell einfinden und kann sofort eine Option für die Defensive sein“, ergänzte Cheftrainer Daniel Thioune. „Er ist schnell und technisch stark, was bedeutet, dass er auch nach vorne Impulse setzen kann.“

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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