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·14. August 2026

Offiziell | Werder Bremen holt Ex-HSV-Vizekapitän Ludovit Reis

Artikelbild:Offiziell | Werder Bremen holt Ex-HSV-Vizekapitän Ludovit Reis

Werder Bremen hat die Verpflichtung des ehemaligen Hamburger Mittelfeldspielers Ludovit Reis vom FC Brügge offiziell abgeschlossen und den 26-jährigen Niederländer damit nach nur einer Saison in Belgien zurück in den deutschen Fußball geholt. Die finanzielle Struktur ist für Bremen dabei besonders attraktiv. DeichStube berichtet, dass Werder keine garantierte Ablösesumme zahlen wird.

Stattdessen erhält der FC Brügge leistungsbezogene Boni sowie eine prozentuale Beteiligung an einem möglichen Weiterverkauf. Das geschieht nur ein Jahr, nachdem der belgische Klub rund 6 Mio. Euro gezahlt hatte, um Reis aus Hamburg zu verpflichten.


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Der Wechsel bringt zudem eine offensichtliche norddeutsche Brisanz mit sich. Reis verbrachte vier Spielzeiten beim Hamburger SV und half dem Klub schließlich dabei, 2025 den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen. Der frühere HSV-Vizekapitän kehrt nun mit dem traditionellen Nordrivalen der Hamburger nach Deutschland zurück.

Reis kehrt nach schwierigem Jahr in Belgien zurück

Reis’ Wechsel nach Brügge beendete ein wichtiges Kapitel seiner Karriere in Hamburg. Get German Football News berichtete kurz vor seinem Abgang, dass der FC Brügge bei dem Mittelfeldspieler kurz vor einer Einigung stand, nachdem der HSV ein erstes Angebot über 4,5 Mio. Euro abgelehnt hatte. Am Ende wurde eine Vereinbarung im Bereich von 6 Mio. Euro erzielt.

Sein Belgien-Abenteuer verlief jedoch nicht nach Plan. Eine Schulterverletzung unterbrach Reis’ Saison, anschließend spielte er überhaupt keine Rolle mehr. Transfermarkt führt für ihn lediglich 12 Pflichtspiele auf, darunter sechs Einsätze von Beginn an und sechs als Einwechselspieler. Sein Marktwert fiel infolgedessen von 7 Mio. Euro auf etwa 3 Mio. Euro.

Zuletzt trainierte Reis getrennt von der Brügger Profimannschaft und hat seit dem 16. Januar kein Pflichtspiel mehr bestritten. Werder verpflichtet damit also einen Spieler ohne Spielrhythmus, dessen Qualitäten und Erfahrung im deutschen Fußball jedoch bereits bestens bekannt sind. Auf einen Einsatz in der deutschen Bundesliga wartet Reis allerdings noch.

Der Mittelfeldspieler absolvierte während der Zweitliga-Jahre des HSV 129 Spiele und erzielte 20 Tore. Seine individuell stärkste Saison hatte er 2022/23, als er in 33 Ligaeinsätzen neun Tore und fünf Vorlagen beisteuerte.

Auch wenn sein Einfluss in den letzten beiden Spielzeiten in Hamburg etwas nachließ, blieb Reis ein wichtiger Teil der Mannschaft, die die lange Bundesliga-Abstinenz des Vereins schließlich beendete. Der HSV reagierte anschließend schnell auf seinen Abgang. Nicolas Capaldo wurde gezielt als Nachfolger von Reis ausgemacht, bevor der Argentinier selbst ins Volksparkstadion wechselte.

Aussagen zum Transfer von Ludovit Reis

Für Bremen schließt Reis nach dem Sommer-Abgang von Romano Schmid zu Frosinone eine offensichtliche Lücke im zentralen Mittelfeld. Cheftrainer Daniel Thioune ist überzeugt, dass der frühere niederländische Jugendnationalspieler sowohl als Sechser als auch als Achter spielen kann und Werder damit mehr Flexibilität im Zentrum gibt.

„Wir freuen uns, dass wir mit Ludo eine Einigung erzielen konnten“, sagte Werders Leiter Profifußball Peter Niemeyer in der Vereinsmitteilung. „Wir haben sehr gute Gespräche mit ihm geführt. Seine Art Fußball zu spielen passt sehr gut zu dem von uns gewünschten Rollenprofil, und er wird unsere Möglichkeiten im Mittelfeld erweitern.“

„Er ist läuferisch sehr stark, gewinnt viele Bälle und bringt eine gewisse Torgefahr mit“, ergänzte Cheftrainer Thioune. „Er ist ein technisch gut ausgebildeter Mittelfeldspieler, dessen Stärken auf der Sechser- oder Achter-Position liegen und der uns mit seiner Qualität helfen wird.“

„Werder ist ein Familienverein, und die Leute, die mich kennen, wissen, dass ich so eine Atmosphäre in einem Klub liebe“, sagte Reis. „Nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen hatte ich ein gutes Gefühl, und ich freue mich wirklich sehr auf die neue Herausforderung bei Werder.“

Nach vier Jahren beim HSV und einer schwierigen Saison in Belgien wird Reis nun sein Bundesliga-Debüt in den Farben von Hamburgs erbittertstem Nordrivalen geben. Das berühmte Nordderby der Bundesliga wird damit noch interessanter. 

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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