"Oh mein Gott, der könnte passen": Aachen punktet dank Schroers-Traumtor | OneFootball

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·1. Februar 2026

"Oh mein Gott, der könnte passen": Aachen punktet dank Schroers-Traumtor

Artikelbild:"Oh mein Gott, der könnte passen": Aachen punktet dank Schroers-Traumtor

In einem abwechslungsreichen Spiel nahm Alemannia Aachen einen verdienten Punkt bei 1860 München mit. Für Gesprächsstoff sorgten nicht nur die Schiedsrichterentscheidungen, sondern auch das Traumtor von Mika Schroers.

"Sehr stolz auf die Mannschaft"

Es war der sehenswerte Höhepunkt einer umkämpften Partie. Ein Einwurf von Lars Gindorf landete bei Schroers, der kurz verzögerte, bevor er den Ball aus 25 Metern perfekt in den Winkel jagte. "Ich dachte mir: oh mein Gott, der könnte sehr gut passen. Ich bin natürlich sehr glücklich, dass ich so gut helfen konnte", freute sich der Aachener Stürmer über seinen Treffer zum 2:2. Damit belohnte er seine Mannschaft für eine aufopferungsvolle Leistung.


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"Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Wir haben wieder unser Herz auf dem Platz gelassen und sehr intensiv gespielt. Natürlich hatten wir auch genug Chancen, um hier mehr mitzunehmen. Am Ende sind wir aber froh und nehmen den Punkt mit", ergänzte Schroers. Ebenso wie sein Stürmer bedauerte auch Trainer Mersad Selimbegovic, dass seine Elf nicht mehr Kapital aus ihren Möglichkeiten schlagen konnte: "Schade, dass wir nur mit einem Punkt heimfahren, weil wir die bessere Mannschaft waren. Sechzig hat wieder aus dem wenigen viel gemacht. Wir haben auch kräftig mitgeholfen, vor allem beim zweiten Gegentor."

"Das sind Dinge, die weh tun"

Damit spielte er auf den Fehler von Torwart Fotios Pseftis an, der nach einer verunglückten Ballannahme seinen Gegenspieler Patrick Hobsch zu Fall brachte, wofür es Elfmeter gab. "Das sind Dinge, die weh tun. So viel Invest gibst du einfach weg, wenn du ein, zwei Sekunden nicht aufmerksam bist. Wir arbeiten daran, dass es noch besser funktioniert", haderte Selimbegovic mit den Nachlässigkeiten in der Defensive. Darüber hinaus war er mit den Entscheidungen des Schiedsrichters nicht immer einverstanden. "Es ist emotional von draußen. Du fragst dich immer: wieso, weshalb, warum. Aber es gab auch gute Szenen von ihm. Von daher war es in Ordnung."

Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, dass die Aachener erneut nach einem Rückstand zurückgekommen sind. "Es ist ganz wichtig gewesen, sich nicht aufzugeben. Die Mannschaft hat Riesenmoral bewiesen", lobte Selimbegovic. Durch das zweite Tor von Schroers im zweiten Spiel nacheinander könnte sich die Stürmersuche bei der Alemannia schon erledigt haben. "Auch wenn keiner kommt, haben wir eine sehr gute Truppe da. Wir haben in den letzten beiden Spielen gezeigt, dass wir es können und das gilt es jede Woche auf den Platz zu bringen." In der Tabelle bleibt Aachen auf dem 15. Platz, drei Punkte vor der Abstiegszone. Am nächsten Samstag steht mit dem Heimspiel gegen Rot-Weiß Essen ein schwerer Brocken auf dem Programm.

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