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·24. Januar 2026

Ohne Arnold, nicht ohne Ambitionen: VfL Wolfsburg in Mainz gefordert

Artikelbild:Ohne Arnold, nicht ohne Ambitionen: VfL Wolfsburg in Mainz gefordert

Der VfLWolfsburg steht vor einer richtungsweisenden Aufgabe. Nach durchwachsenen Wochen soll ausgerechnet beim nächsten Kellerkind der erhoffte Schritt nach vorn gelingen. In Mainz bietet sich den Wölfen die Chance, sich endlich etwas Luft im Tabellenkeller zu verschaffen.

Heimspiele bringen Punkte, aber keine Ruhe

Der Start ins neue Jahr verlief für den VfLWolfsburg holprig. Die deftige1:8-Niederlage zum Auftakt beim FC Bayern wirkt bis heute nach. Immerhin zeigte die Mannschaft danach eine Reaktion und gewann das folgende Heimspiel gegen den FC Pauli mit 2:1. Auch gegen den 1.FC Heidenheim blieb Wolfsburg zu Hause ungeschlagen, musste sich jedoch mit einem 1:1 begnügen. Ein Sieg, der den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößert hätte, blieb aus. Der erhoffte Befreiungsschlag ließ auf sich warten.


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Nun wartet mit dem 1. FSV Mainz 05 erneut ein direkter Konkurrent aus dem Tabellenkeller. Wie zuvor St. Pauli und Heidenheim zählen auch die Rheinhessen zu den gefährdeten Teams. Für Wolfsburg ist klar: Ein weiterer Punktverlust würde die Lage unnötig verkomplizieren.

Auswärtsaufgabe mit großer Bedeutung

Die Niedersachsen reisen als Tabellenzwölfter mit 19 Punkten nach Mainz. Der Gastgeber steht mit 12 Zählern auf dem vorletzten Rang. Ein Auswärtssieg würde dem VfL ein spürbares Polster auf die Abstiegsplätze verschaffen und für etwas Ruhe sorgen. Anstoß ist am Samstag um 15.30 Uhr, in Mainz wartet jedoch kein Selbstläufer.

Trainer Daniel Bauer spricht von Wochen der Wahrheit. Gerade gegen direkte Konkurrenten müsse seine Mannschaft zeigen, dass sie den Ernst der Lage erkannt hat.

Arnold fehlt, die Binde bleibt offen

Kapitän Maximilian Arnold wird dem VfL fehlen. Der Mittelfeldspieler ist gelbgesperrt und steht erst zum zweiten Mal in dieser Saison nicht zur Verfügung. Bereits beim 0:3 gegen Stuttgart hatte Arnold gefehlt, damals übernahm Mattias Svanberg die Kapitänsbinde.

Ob der Schwede auch in Mainz als Spielführer aufläuft, lässt Bauer offen. Neben Svanberg gelten auch Torhüter Kamil Grabara sowie Routinier Yannick Gerhardt als Kandidaten. Die Entscheidung will der Trainer erst kurz vor der Partie treffen.

Shiogai vor möglichem Debüt

Neue Impulse erhofft sich der VfL von Kento Shiogai. Der unter der Woche von NEC Nijmegen verpflichtete Japaner könnte erstmals im Wolfsburger Trikot zum Einsatz kommen. In den ersten Trainingseinheiten habe Shiogai einen sehr guten Eindruck hinterlassen, betonte Bauer.

Der Neuzugang ist gelernter Stürmer, bringt jedoch weitere Qualitäten mit. Denkbar ist ein Einsatz als hängende Spitze oder auf dem Flügel. Gleichzeitig mahnt der Trainer zur Geduld. Shiogai müsse die Abläufe erst verinnerlichen, der Schritt in die Bundesliga sei groß. Die nötige Zeit wolle man ihm geben.

Pejcinovic kehrt wohl zurück

Positive Nachrichten gibt es auch von Dzenan Pejcinovic. Nach seiner Fußverletzung steht der Angreifer voraussichtlich wieder im Kader. Bauer zeigte sich optimistisch, dass Pejcinovic mit nach Mainz reisen wird.

Vor seiner Verletzung hatte der Stürmer einen bemerkenswerten Lauf. In drei Spielen in Serie traf er insgesamt fünfmal, darunter dreifach beim 3:4 in Freiburg sowie je einmal in München und gegen St.Pauli. Entsprechend gilt er wieder als Kandidat für die Startelf. Pejcinovic strotzt vor Selbstvertrauen, sein Entwicklungsschub ist für Trainer und Mitspieler deutlich spürbar.

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