GazeteFutbol.de
·16. Februar 2026
Okan Buruk vor Galatasaray gegen Juventus: Sieg-Ansage, Sane-Update und klare Worte zu Calhanoglu-Transfer

In partnership with
Yahoo sportsGazeteFutbol.de
·16. Februar 2026

Wenn Galatasaray in der UEFA Champions League auf Juventus Turin trifft, ist das für die Gelb-Roten mehr als nur ein Prestige-Spiel. Trainer Okan Buruk macht vor dem Hinspiel Zwischenrunde klar, dass seine Mannschaft nicht nur in der Trendyol Süper Lig liefern will, sondern auch auf der großen europäischen Bühne. Die Erwartungshaltung ist entsprechend hoch, weil die Atmosphäre im Stadion an solchen Abenden zu einem eigenen Faktor werden kann. Buruk verbindet die emotionale Wucht der Fans mit einem klaren sportlichen Ziel: ein Ergebnis, das vor dem Rückspiel die Tür weit offen lässt.
Okan Buruk betont vor dem Duell, dass Galatasaray im Hinspiel aktiv auftreten will. „Nach Jahren des Erfolgs in der Süper Lig wollen wir uns auch in Europa beweisen“, sagte der Trainer und verwies auf die besondere Energie der Anhänger: „Unsere Fans werden an Champions-League-Abenden verrückt und das Stadion verwandelt sich in einen Hexenkessel. Wir wollen sie glücklich machen.“ Gleichzeitig ordnet Buruk das Duell als Zwei-Spiel-Plan ein: Galatasaray will sich im eigenen Stadion einen Vorteil verschaffen, ohne die Balance zwischen Angriff und Absicherung zu verlieren.
Buruk erklärte, er habe sich „alle Spiele“ von Juventus angesehen und dabei einen Gegner erkannt, der auch in schwierigen Phasen stabil bleibt. „Sie spielen gut, auch wenn sie nicht gewinnen“, sagte er und nannte als Beispiel das Duell mit Atalanta Bergamo, das Juventus zwar verlor, spielerisch aus seiner Sicht aber dennoch überzeugend bestritt. Außerdem verwies Buruk auf das Spiel gegen Inter Mailand, in dem die Rote Karte aus seiner Sicht einen hohen Preis hatte: „Natürlich haben sie im Inter-Spiel viel für Kalulu Rote Karte bezahlt.“ Für Galatasaray ist diese Einschätzung wichtig, weil sie zeigt, dass Buruk weniger auf Momentaufnahmen schaut, sondern auf Muster, Stärken und Schwächen im Gesamtbild.
Werbung – Eigener WhatsApp-Kanal von GazeteFutbol
Bei der eigenen Offensive skizzierte Okan Buruk eine zentrale Idee, die die Statik der Mannschaft verändern kann. „Als wir ‚Victor (Osimhen)‚ bekamen, beschloss ich, mit zwei Stürmern zu spielen, aber dann verletzte sich Mauro (Icardi)“, erklärte Buruk. Nun sieht er beide Angreifer in guter Verfassung und hält ein gemeinsames Auftreten wieder für realistisch: „Jetzt sind sie beide in Bestform und ich denke, sie können zusammen spielen.“ Ergänzend verwies er auf weitere Personalien im Kader und die wachsende Konkurrenz im Angriff: „Natürlich kamen auch Lang und Sane. Ich bin sicher, dass es nicht einfach ist, die Top Ten zu ermitteln.“
Ein weiterer Schwerpunkt war die Personalie Hakan Chalhanoglu, der in der Sommer-Transferperiode auf die Agenda von Galatasaray rückte. Buruk stellte eine lange persönliche Verbindung heraus: „Ich kenne Hakan seit 15 Jahren, er ist ein Galatasaray-Fan und unsere Fans wollten, dass er hierher kommt.“ Anschließend wurde der Trainer ungewohnt deutlich und verknüpfte Emotion mit Erwartung: „Wir öffneten unsere Arme und warteten auf ihn.“ In der Wortwahl schwingt dabei eine klare Botschaft mit: Galatasaray sieht den Spieler als passenden Baustein, ohne die sportliche Linie vor dem großen Champions-League-Abend aus den Augen zu verlieren.
Auch der Fitness-Status von Leroy Sane kam zur Sprache, nachdem er verletzungsbedingt die letzten drei Ligaspiele verpasst hatte. Buruk erklärte: „Er verletzt sich gegen Manchester City, das war am 28. Januar.“ Er ergänzte, dass eine Phase von 20 Tagen ohne Spiel anstand, der Offensivmann aber inzwischen wieder im Mannschaftstraining ist: „Er trainiert seit drei Tagen mit der Mannschaft und wird morgen bei uns sein.“ Die entscheidende Botschaft folgte direkt: Sane sei „in allen möglichen spielbaren Situationen“ eine Option. Für Galatasaray ist das vor dem Duell mit Juventus ein wichtiger Hebel, weil jede zusätzliche Tiefe und Explosivität im Angriff die taktische Palette erweitert.
Buruk machte deutlich, dass die Marschroute nicht nur auf Emotion basiert, sondern auf Struktur. Er spricht von der Notwendigkeit, „zwei Spielabschnitte in einer Balance zu spielen“, und verbindet dabei Offensivdrang mit klaren Defensivprinzipien. Galatasaray will den Abend im eigenen Stadion nutzen, um ein Ergebnis zu holen, das vor dem Rückspiel Druck von der Schulter nimmt und zugleich das Momentum auf die eigene Seite zieht. Gegen Juventus soll genau diese Mischung entscheiden: mutig genug, um den Sieg zu erzwingen, und kontrolliert genug, um nicht in Konter und Umschaltmomente zu laufen.









































