Olympique-et-Lyonnais
·11. September 2026
OL: Felix Bacher und Moussa Niakhaté bilden schon ein Duo

In partnership with
Yahoo sportsOlympique-et-Lyonnais
·11. September 2026

Am vergangenen Freitag riss beim 3:1-Sieg von OL gegen Auxerre eine Serie. Zum ersten Mal seit April 2025 bestritt Felix Bacher kein Ligaspiel über die volle Distanz. Nach einer perfekten Saison bei Estoril 2025-2026 hatte er auch in der Ligue 1 2026-2027 auf demselben Niveau begonnen. Doch am 3. Spieltag machte er in der 86. Minute schließlich Platz für Ruben Kluivert. Das dürfte die Freude des Neuzugangs aus dem Rhônetal kaum getrübt haben, nachdem er den Führungstreffer erzielt und an der Seite von Moussa Niakaté eine ziemlich solide Leistung gezeigt hatte.
Die beiden, die sich noch besser kennenlernen, bestritten nach Le Havre (1:1) erst ihr zweites gemeinsames Spiel. Nachdem sie gegen die Normannen mehr unter Druck geraten waren, wartet am Samstag im Jean-Bouin (20:45 Uhr) ein Test von ganz anderem Kaliber auf sie. Der Paris FC hat, ohne den beiden zuvor genannten Teams zu nahe treten zu wollen, andere Mittel, um eine Innenverteidigung vor Probleme zu stellen. Während sie es bislang mit isolierten Mittelstürmern zu tun hatten, müssen sie diesmal gemeinsam mit ihren Mitspielern ein gefährliches Quartett über die gesamte Angriffsreihe hinweg kontrollieren.
Vor allem ein Mann ist dabei im Auge zu behalten: Lassine Sinayoko. "Er ist ein großartiger Spieler, in Form und hochmotiviert. Aber wenn wir ein Spiel vorbereiten, richten wir den Fokus auf die gesamte gegnerische Mannschaft, nicht auf einzelne Spieler. Wir wissen, dass ihre Offensivspieler sehr gefährlich sind, so wie Sinayoko. Wir haben an einer Defensivstrategie gearbeitet", betonte Paulo Fonseca am Donnerstag. "Wir müssen sehr aufmerksam sein, denn es ist ein starker Gegner in der Offensive."
Der PFC wird große Gegenwehr bieten, insbesondere im Umschaltspiel, und genau das liegt Olympique Lyonnais nicht besonders. So wird man sehen können, ob sich das Team in diesem Bereich verbessert hat. Das wird vor allem von der Wachsamkeit des Duos Felix Bacher - Moussa Niakhaté abhängen. "Sie haben bislang sehr gut gespielt. Im Moment ist es wichtig, diese Stabilität in der letzten Linie zu haben. Sie sind Führungsspieler", versicherte ihr Trainer. Ein Zeichen dafür, dass er auf sie setzt und sie zu seinem Stammpaar machen will.
Dass der Senegalese ein Schlüsselspieler im System ist, war bekannt. Der Österreicher, der Anfang August in der Sommerpause kam, hat sich schnell eingelebt. "Meine ersten Wochen sind wirklich sehr gut verlaufen. Es war eine hervorragende Zeit, mit absolut liebenswerten Menschen und einem Verein, den ich als Institution auf höchstem Niveau sehe. Alle haben mich sehr gut behandelt, sagte er vergangene Woche. Auch innerhalb der Mannschaft habe ich mich sehr gut aufgenommen gefühlt, ebenso vom gesamten Staff. Bis jetzt ist es eine Freude."
Während die beiden ihre Abstimmung noch weiter verfeinern, lobte Paulo Fonseca das Duo, besonders mit Blick auf den Spielaufbau. Der eine fühlt sich im Kurzpassspiel wohl, der andere schaut auch gern etwas weiter nach vorne. "Moussa hat eine interessante Entscheidungsfähigkeit mit dem Ball für unseren ersten Aufbau. Felix auch. Mit ihm haben wir im langen Spiel dazugewonnen, weil er diese Qualität hat, erklärte der Portugiese. Mit dem Ball ist er sehr ausgeglichen, er geht Risiken ein. Er spricht viel, er übernimmt Initiative." Der frühere Estoril-Spieler wirkt recht sachlich und bringt eine gewisse Ruhe mit, auch wenn man spürt, dass er in engen Räumen und beim Drehen nicht der Wendigste sein wird.
Doch er selbst ist zuversichtlich und sieht ein mögliches Tempodefizit nicht als Problem. "Vielleicht haben Sie das noch nicht gesehen, aber so langsam bin ich letztlich gar nicht. Deshalb mache ich mir wegen der Tiefenverteidigung überhaupt keine Sorgen. Dazu habe ich nicht unbedingt viel zu sagen. Es geht einfach darum zu spielen und vor allem ein ziemlich starker Block zu sein. Das ist bei Innenverteidigern sehr wichtig: Probleme vorherzusehen. Manchmal muss man gar nicht viele Läufe oder große Sprints anziehen, wenn die Positionierung stimmt", argumentierte der 25-jährige Fußballer.
Dieses Innenverteidigerduo scheint also die meisten Duelle bestreiten zu sollen. Ruben Kluivert und Clinton Matawerden sich in Geduld üben müssen. Für den Angolaner ist das ein Rollenwechsel, nachdem er vergangene Saison Stammspieler war. Die letzten drei Spiele kam er nicht zum Einsatz und saß jedes Mal auf der Bank. "Ich habe mit Clinton gesprochen, er ist einer unserer Führungsspieler. Er versteht die Situation. Er ist jemand, der immer das Maximum gibt. Er ist wichtig für uns. Er wird mehrfach die Möglichkeit bekommen zu spielen, erinnerte Paulo Fonseca. Felix und Moussa verdienen es, weiterzuspielen, aber für die Kabine ist er von zentraler Bedeutung. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er nach rechts rückt, wenn wir ihn dort brauchen."
Mit dem Beginn der Europa League dürften die beiden Ersatzspieler etwas mehr Einsatzzeit bekommen. Dann liegt es an ihnen, ihre Chance zu nutzen, um Felix Bacher und Moussa Niakhaté in den Spitzenspielen womöglich Konkurrenz zu machen. Stand heute ist es aber klar dieses Duo, das die Abwehr von OL anführt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































