Olympique-et-Lyonnais
·29. August 2026
OL findet nicht zurück in die Spur und spielt gegen Le Havre remis

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·29. August 2026

Die erwartete Trotzreaktion. Das war in etwa die Botschaft, die die rund 40.000 Zuschauer an diesem Samstagabend in Décines sehen wollten. Drei Tage nach der Niederlage gegen Fenerbahçe und damit dem Aus in der Champions League war OL vor eigenem Publikum gegen Le Havre bereits wieder gefordert. Die europäischen Dämonen mussten also schnell vertrieben werden, um den gelungenen Auftakt von vor einer Woche in Toulouse zu bestätigen. Leider konnten sich die Lyoner am zweiten Spieltag der Ligue 1 ganz klar nicht beruhigen – ganz im Gegenteil. Vom HAC unter Druck gesetzt, mussten sie alles hineinwerfen, um ein Unentschieden (1:1) zu holen, und standen am Ende einer Niederlage nur knapp entgegen.
In einem deutlich weniger gefüllten Parc OL als noch am Mittwoch hatte sich Paulo Fonseca dafür entschieden, die Hälfte seiner Startelf zu verändern. Weder Malick Fofana noch Pavel Sulc standen zu Beginn auf dem Platz, stattdessen sollte das Trio Boudache - Openda - Nuamah die Offensive beleben. Wirklich erfolgreich war das nicht, denn der belgische Stürmer bekam erneut kaum Verwertbares. Das heißt aber nicht, dass OL keine Gelegenheit hatte, in Führung zu gehen.
Nach einer Hereingabe von Nuamah vergab Tolisso aus sechs Metern eine hundertprozentige Chance und jagte seinen Volley auf die Tribüne (13.). Eine Minute später landete eine abgefälschte Flanke von Boudache am Pfosten, ohne dass ein Lyoner den Abpraller verwerten konnte. Danach war es viel steriler Ballbesitz gegen eine gut organisierte Mannschaft aus der Normandie, die sich aber auch immer wieder nach vorne traute. Abgesehen von einer Parade von Greif bei einem Schuss von Ndiaye (26.) blieben Torchancen wegen vieler technischer Ungenauigkeiten Mangelware.
Würde die Halbzeit auf Lyoner Seite den Umschwung bringen? Der erhoffte Impuls blieb aus, und der Parc OL musste bis zur Stunde warten, ehe ein satter Schuss von Tolisso für Aufregung sorgte, den Openda ins Außennetz setzte. Fünf Minuten später glaubte das Stadion in Décines dann tatsächlich an die Erlösung, als sein Kapitän den Ball nach einem Gestochere über die Linie drückte. Doch wie schon gegen „Fener“ schaltete sich die VAR ein und annullierte das Tor wegen einer Abseitsstellung von Bacher (60.). Eine weitere verpasste Gelegenheit – und fünf Minuten später wurde OL bestraft, als Samatta per Kopf zum 0:1 traf (65.).
Erneut mit dem Rücken zur Wand in dieser Heimspielwoche versuchte Paulo Fonseca, mit Nartey, Sulc, Fofana und Abner frischen Wind zu bringen. Es blieb weiterhin zäh, auch wenn der HAC sich logischerweise weiter zurückzog. Am Ende wurde immerhin das Schlimmste verhindert, als Openda am zweiten Pfosten als Abstauber zum 1:1 traf (86.). Man dachte schon, das Spiel sei gekippt und die letzten Minuten würden zugunsten der Lyoner verlaufen. Doch in der Nachspielzeit wurde es plötzlich eiskalt. Der deutlich bissigere Nakamura gewann sein Duell mit Greif, der zuvor zwar noch zweimal stark pariert hatte. Doch wieder war es eine Geschichte für die VAR, und der Treffer zum 2:1 wurde aberkannt. Mangels einer besseren Lösung muss OL sich mit diesem Unentschieden zufriedengeben – auch wenn es nichts ungeschehen macht.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.







































