90min
·8. Juni 2026
Olise-Ansage von Bayern-Boss an Real Madrid – auch PSG wehrt sich

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·8. Juni 2026

Florentino Pérez hat die Präsidentschaftswahl bei Real Madrid für sich entscheiden können (90min berichtete). In seiner Wahlkampagne hatte er angekündigt, dass er einen bestimmten Weltstar für "mindestens 150 Millionen Euro" in die spanische Hauptstadt holen werde. Nachdem er eine Nachfrage zu Michael Olise zunächst verneint hatte, waren sich aber schlussendlich zahlreiche Quellen einig: Perez hat doch den Flügelspieler des FC Bayern gemeint.
"Sollte uns Florentino Perez ein Angebot schicken wollen – was bisher ja nicht der Fall ist – kann er sich das sparen."FCB-Präsident Herbert Hainer
Grund genug für Herbert Hainer, die ohnehin feste Position der Münchener auch nochmal klar auszuformulieren. Bei einem Besuch eines FCB-Fanklubs betonte der Vereinspräsident gegenüber der Bild: "Michael Olise ist ein Spieler des FC Bayern München, der noch einen langen Vertrag hat – und wir sind kein Verkäuferverein. Sollte uns Florentino Perez ein Angebot schicken wollen – was bisher ja nicht der Fall ist – kann er sich das sparen."

Herbert Hainer hat die Haltung des FCB zu Olise deutlich gemacht | picture alliance/GettyImages
Die Position des deutschen Rekordmeister bleibt also: Olise wird in diesem Sommer nicht verkauft – und zwar unabhängig von etwaigen Angeboten. Der 24-jährige Franzose wird als viel zu wertvoll für die Offensive und die eigenen Zielsetzungen erachtet.
Uli Hoeneß hatte bereits rund um das Finale im DFB-Pokal klargestellt, dass sich José Mourinho als wohl nächster Real-Coach sämtliche Bemühungen um Olise sparen könne. Diese Position wird an der Säbener Straße von allen Verantwortlichen auch in dieser Deutlichkeit vertreten. Olise soll und wird dem FC Bayern auch zur nächsten Saison erhalten bleiben. Selbst bei einem Angebot von 200 Millionen Euro wollen die Münchner nicht schwach werden. Perez wird seine Wahlkampfversprechen also anderweitig angehen müssen.
Ein Ausweichen auf Vitinha oder Joao Neves von Paris Saint-Germain wird es aber offenbar auch nicht geben. Die zwei neuen-alten Champions-League-Gewinner wurden die Tage ebenfalls mit der Ansage des Real-Präsidenten in Verbindung gebracht.
Laut Transfer-Reporter Fabrizio Romano vertritt PSG aber eine sehr ähnliche Position zu diesem Duo, wie es beim FC Bayern zu Olise der Fall ist: Sie gelten als wichtige Pfeiler für die Mannschaft und wurden daher als unverkäuflich eingestuft.
Wie die Haltung bei Khvicha Kvaratskhelia ist, bleibt dagegen etwas vager. Der Georgier wurde ebenfalls schon als möglicher neuer Rekord-Neuzugang der Blancos gehandelt.
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