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·9. Juni 2026

Olise-Verkauf? Sammer: „Bayern kann seine Rechnungen bezahlen“

Artikelbild:Olise-Verkauf? Sammer: „Bayern kann seine Rechnungen bezahlen“

Die Spekulationen um Michael Olise und Real Madrid reißen nicht ab. Während die Königlichen Medienberichten zufolge bereit sind, bis zu 150 Millionen Euro für den Bayern-Star auf den Tisch zu legen, hat sich nun Matthias Sammer mit einer unmissverständlichen Botschaft eingeschaltet.

Michael Olise zählt aktuell zu den begehrtesten Spielern im Weltfußball. Nach einer herausragenden Saison beim FC Bayern steht der französische Nationalspieler im Fokus zahlreicher Topklubs. Besonders hartnäckig halten sich die Gerüchte um Real Madrid.


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Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll der frisch wiedergewählte Real-Präsident Florentino Pérez den 24-Jährigen als absoluten Wunschspieler ausgemacht haben. Demnach planen die Königlichen sogar ein Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro, um die Bayern von einem Verkauf zu überzeugen.

An der Säbener Straße hat man allerdings mehrfach betont, dass Olise nicht zum Verkauf steht. Präsident Herbert Hainer erklärte zuletzt sogar öffentlich, dass sich Real Madrid ein Angebot sparen könne.

Sammer spricht sich klar gegen einen Verkauf aus

Der ehemalige Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer wurde im Gespräch mit Sky gefragt, ob die Münchner bei einem Angebot in Höhe von 150 Millionen Euro ins Grübeln kommen sollten.

Seine Antwort fiel eindeutig aus. „Wenn sie ihre Rechnungen bezahlen können – Nein!“, erklärte Sammer.

Für den 57-Jährigen geht es dabei nicht ausschließlich um die finanzielle Dimension eines möglichen Transfers. Vielmehr sieht er darin eine grundsätzliche Frage der Vereinsidentität.

„Warum? Weil es ein Signal ist. Der FC Bayern ist kein Verkäuferklub!“, stellte Sammer klar.

Bayern will ein Zeichen setzen

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Die Aussagen des Europameisters von 1996 decken sich mit der Linie der Bayern-Verantwortlichen.

Bereits Uli Hoeneß hatte zuletzt betont, dass Olise selbst bei Angeboten jenseits der 200-Millionen-Euro-Marke nicht abgegeben werden soll. Auch Herbert Hainer machte deutlich, dass die Münchner keinerlei Interesse an Gesprächen mit Real Madrid haben.

Aus Sicht des FC Bayern ist Olise längst weit mehr als nur ein Leistungsträger. Der Franzose gilt als eines der neuen Gesichter des Vereins und als zentraler Baustein für die sportliche Zukunft.

Mit seinen Toren, Vorlagen und spektakulären Aktionen hat sich der Offensivspieler innerhalb kürzester Zeit in die Herzen der Bayern-Fans gespielt. Gleichzeitig zählt er mittlerweile zu den wertvollsten Spielern Europas.

Genau deshalb sieht Sammer einen Verkauf kritisch. Für ihn wäre ein Abgang nicht nur sportlich schmerzhaft, sondern würde auch ein falsches Signal an die Konkurrenz senden.

Die Botschaft des ehemaligen Bayern-Sportvorstands ist daher eindeutig: Solange der Klub wirtschaftlich nicht dazu gezwungen ist, darf ein Spieler wie Michael Olise nicht verkauft werden.

Ob Real Madrid tatsächlich ein offizielles Angebot abgeben wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Die Widerstände in München könnten kaum größer sein.

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