fussballeuropa.com
·7. Februar 2026
Oliver Glasner rechnete mit geplatztem Milan-Deal: "War keine große Überraschung"

In partnership with
Yahoo sportsfussballeuropa.com
·7. Februar 2026

Der frühere Bundesliga-Profi Jean-Philippe Mateta (28) hat in diesem Winter kurz vor einem Wechsel zur AC Milan gestanden. Letztlich blieb der Stürmer bei Crystal Palace – eine Wendung, die Chefcoach Oliver Glasner (51) laut eigener Aussage bereits kommen sah.
Der Deal war schon fast in trockenen Tüchern: Die AC Milan und Crystal Palace hatten sich in Bezug auf Jean-Philippe Mateta auf eine Ablöse in Höhe von 35 Millionen Euro geeinigt. Am Deadline Day machten die Italiener dann einen Rückzieher. Der Angreifer fiel wegen seiner Knieverletzung durch den Medizincheck.
Drei verschiedene Ärzte hätten den Mailändern Berichten zufolge von einer Verpflichtung Matetas abgeraten. Vor dem Spiel gegen Brighton & Hove Albion reagierte Oliver Glasner unterdessen wenig erstaunt ob dieser Entwicklung.
"Ehrlich gesagt war es keine große Überraschung, dass er den Medizincheck nicht bestanden hat", berichtete der Trainer von Crystal Palace. "Wir wussten immer, dass das passieren könnte und er wusste es auch. Wenn man zweieinhalb Monate mit einem geschwollenen Knie spielt und geschont werden muss, dann wissen wir und er, dass es ein Problem mit seinem Knie gibt."
Bei dieser Aussage drängt sich natürlich die Frage auf, warum Jean-Philippe Mateta überhaupt seit so langer Zeit einer Verletzung spielt, anstatt sich behandeln zu lassen. Laut Oliver Glasner hängt dies mit der bevorstehenden WM im Sommer zusammen.
"Es gibt zwei Wege: Entweder wir gehen es so an wie bisher. Wir können das Knie bis nach der Weltmeisterschaft schonen, denn es ist JPs Ziel, sein Traum, für Frankreich bei der Weltmeisterschaft zu spielen. Oder er unterzieht sich einer Operation", sagte der ehemalige Coach von Eintracht Frankfurt.
Mateta soll sich zunächst noch einmal von einem deutschen Arzt, den er noch aus seiner Zeit beim 1. FSV Mainz 05 kennt, durchchecken lassen. Im Anschluss wird dann beraten, ob eine OP mit Blick auf die WM durchführbar ist.
"Es gibt verschiedene Prognose zu seiner Operation", schilderte Glasner. "Er könnte zwei Monate ausfallen, drei Monate oder auch sechs bis neun Monate. Es gibt viele Meinungen und jetzt geht es darum, die richtige Entscheidung zu treffen."









































