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·29. August 2026

OM hat endlich seinen Torwart! Das bewusste Risiko von Bruno Genesio

Artikelbild:OM hat endlich seinen Torwart! Das bewusste Risiko von Bruno Genesio

Tief in ein strenges Finanzmanagement eingebunden, schlägt Olympique de Marseille in seinem Tor ein neues Kapitel auf. Von der Konkurrenz durch Geronimo Rulli befreit, der zu Manchester City gewechselt ist, übernimmt Jeffrey De Lange unter Bruno Genesio den Platz als Stammtorhüter und verwirklicht damit endlich seine Ambitionen.

Mitten in einem Sparkurs und gezwungen, seinen Lebensstil zu überdenken, musste OM in diesem Sommer unter der Führung seines Führungsduos Stéphane Richard und Grégory Lorenzi mit einem sehr engen wirtschaftlichen Rahmen umgehen. Zwar suchte der Klub idealerweise einen unumstrittenen Stammkeeper vom Kaliber eines Marcin Bulka, Guillaume Restes oder Noah Atubolu für sein Tor, doch die Finanzen ließen einen solchen Wahnsinn nicht zu. Der schnelle Abgang von Geronimo Rulli zu Manchester City beschleunigte die Ereignisse und rückte Jeffrey De Lange in den Vordergrund. Der 28-jährige Niederländer, der zu den am schwächsten bezahlten Spielern im Kader gehört (unter 100.000 Euro brutto pro Monat), erhält damit den Status als Nummer 1, den er laut L'Équipe seit vielen Monaten eingefordert hatte. Eine Chance, die Bruno Genesio abgesegnet hat, der sich freut, ein Profil wiederzufinden, das er schon in Lille im Blick hatte: „Jeff kennt den Klub jetzt gut, er hat gezeigt, dass er die Verantwortung tragen kann. Wenn man über Torhüter spricht, redet man nur über das Spiel mit dem Fuß. Manchmal spreche ich mit Leuten, und sie sagen mir: 'Verdammt, der hat ein super Spiel mit dem Fuß'. Ich antworte ihnen: 'Aber warte, er muss auch Tore verhindern'. Jeff ist in der Lage, ein gutes Spiel mit dem Fuß zu haben und Tore zu verhindern, also passt das gut.“


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Der Weg war für den ehemaligen Keeper von Go Ahead Eagles jedoch voller Hindernisse. Seit seiner Ankunft in der phokäischen Stadt im Jahr 2024 musste er machtlos die aufeinanderfolgenden Abgänge seiner engsten Mitspieler wie Jonathan Rowe, Amir Murillo oder Mason Greenwood mitansehen. Verärgert über seine geringe Spielzeit unter Roberto De Zerbi, Pancho Abardonado und später Habib Beye, trotz der wiederkehrenden schwachen Leistungen von Rulli, zog der in Amstelveen geborene Torhüter in diesem Sommer ernsthaft eine Rückkehr zu Twente in Betracht. Marseille lehnte jedoch die beiden Angebote des niederländischen Klubs ab, woraufhin De Lange seine Berateragentur wechselte, um angesichts fehlender Garantien für seine Rolle seinen Wechselwunsch deutlicher zu machen.

Zwischen persönlicher Revanche und (möglicher) kommender Konkurrenz

Am Ende wendete sich das Blatt zu seinen Gunsten. Nachdem er in zwei Jahren im Trikot von OM nur magere 11 Spiele bestritten hatte, mit 6 Zu-Null-Spielen, aber auch einigen heftigen Klatschen wie dem 0:5 gegen PSG oder dem 0:3 in Nantes, startete De Lange beim überzeugenden Sieg gegen Straßburg (4:0) mit Vollgas in die Saison. Nun steht er kurz davor, auf dem Platz der AS Monaco zum zweiten Mal in Folge in der Startelf zu stehen — eine Seltenheit seit seiner Ankunft an der Canebière. Umgeben von einem Trainerteam, das schon lange von seinen Qualitäten überzeugt ist, insbesondere Torwarttrainer Nicolas Dehon, genießt er endlich seinen Moment: „Er hat wirklich Freude daran, für OM zu spielen, das war seit seiner Ankunft immer seine Ambition“, bestätigt ein Vertrauter des Spielers.

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Es bleibt abzuwarten, ob diese verzauberte Phase den letzten Stunden des Transfermarkts standhält. Während der Niederländer seine Rolle als Stammtorhüter genießt, hat die OM-Führung die Tür für die Verpflichtung eines Ersatzkeepers oder eines sogenannten „Nummer-1-bis“-Profils nicht vollständig geschlossen, um laut L'Équipe den Konkurrenzdruck im Tor hochzuhalten. De Lange, dessen Vertrag bis Juni nächsten Jahres läuft, weiß, dass es bei diesem Saisonstart für ihn um viel geht: Es liegt an ihm, seine Konstanz endgültig durchzusetzen, um zu beweisen, dass OM niemanden mehr anderswo suchen muss.

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

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