LIGABlatt
·16. Januar 2026
Oosterwolde und Mert Hakan Yandaş nun vorbestraft!

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·16. Januar 2026

Im Zusammenhang mit den Vorfällen nach dem Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahçe in der Saison 2023/24 ist nun ein Urteil gefallen. Nach dem Spiel am 19. Mai 2024 im RAMS Park im Zuge des 37. Spieltags der Süper Lig, war es zu schweren Auseinandersetzungen gekommen. Mit dem Urteil ist der juristische Teil rund um das Derby nun offiziell abgeschlossen.
Die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft hatte nach den Vorfällen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bei den Ereignissen war Stadiondirektor Ali Çelikkıran körperlich angegriffen worden. Das Gericht schloss nun den Prozess gegen insgesamt fünf Angeklagte, darunter die Fenerbahçe-Spieler Jayden Oosterwolde sowie Mert Hakan Yandaş.
Haftstrafen für fünf Angeklagte auf Bewährung
Alle fünf Angeklagten wurden nun im Zuge des Prozesses wegen "gemeinschaftlicher Körperverletzung unter ungerechtfertigter Provokation mit der Folge von Knochenbrüchen" zu einer Haftstrafe von 1 Jahr, 4 Monaten und 11 Tagen verurteilt.
Gleichzeitig entschied das Gericht für alle Angeklagten auf "Aussetzung der Urteilsverkündung (HAGB)". Das bedeutet schlichtweg, dass die Haftstrafen nicht vollstreckt werden, sofern die Verurteilten innerhalb der Bewährungszeit keine weiteren Straftaten begehen sollten. Das Gericht berücksichtigte bei der Strafzumessung den Tatbestand der Provokation, sah jedoch den Vorwurf der gemeinschaftlichen Körperverletzung als erfüllt an.
Beteiligte des Verfahrens
Zu den verurteilten Angeklagten gehören, neben den bereits erwähnten Spielern Jayden Oosterwolde und Mert Hakan Yandaş, Feners Vereinsarzt Ertuğrul Karanlık, der ehemaliger Fenerbahçe-Funktionär Hulusi Belgü sowie Emre Kartal, Sohn von Trainer İsmail Kartal. Sportliche Konsequenzen sind von dem Strafurteil nicht automatisch betroffen. Weitere Auflagen wurden vom Gericht nicht näher öffentlich ausgeführt.









































