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·13. Februar 2026
Optimismus in Rot: Warum dieser Spieltag schmecken könnte

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·13. Februar 2026

Wenn wir uns die Tabellenkonstellation vom Jahresende 2025 und die aktuelle Situation vor Augen führen, wird schnell klar, warum mein Optimismus keineswegs aus der Luft gegriffen ist.
Die Mannschaft von Christian Titz beendete das Jahr 2025 auf Tabellenplatz fünf – mit 29 Punkten auf dem Konto. Der Relegationsrang schien damals schon ein gutes Stück entfernt:
Eine Ausgangslage, die zwar Hoffnung zuließ, aber noch keine echten Aufstiegsträume befeuerte.
Heute – gut zwei Monate später – hat Hannover neun Zähler mehr auf dem Konto. Tabellarisch tritt man zwar formal auf der Stelle, doch das ist zum jetzigen Zeitpunkt absolut zweitrangig. Viel entscheidender ist der Blick nach oben:
Die Spitzengruppe ist so eng zusammengerückt, dass an einem einzigen Spieltag enorme Verschiebungen möglich sind.
Da zudem keine der Top-3-Mannschaften direkt gegeneinander spielt, eröffnet sich rechnerisch sogar die Chance auf die Tabellenführung. So weit will ich mich nicht aus dem Fenster lehnen – aber ein Sprung auf Rang drei? Den halte ich absolut für realistisch.
Ich bin überzeugt davon, dass 96 aus Berlin drei Punkte entführen wird. Die ausführliche Analyse dazu gab es bereits – kurz gesagt: Form, Spielanlage und Momentum sprechen aktuell klar für Hannover im Duell mit Hertha BSC.
Wenn die Roten ihre Leistung auf den Platz bringen, sollten sie dieses Auswärtsspiel erfolgreich gestalten können.
Mindestens genauso wichtig wie der eigene Sieg ist natürlich das Abschneiden der direkten Konkurrenz.
Ich rechne fest damit, dass Paderborn Punkte liegen lässt. Die Ostwestfalen müssen auswärts beim VfL Bochum ran – und die präsentieren sich aktuell extrem widerstandsfähig.
Der jüngste 2:0-Heimsieg gegen Schalke war ein Ausrufezeichen. Paderborn hingegen wirkte bei der 1:2-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf alles andere als souverän. Für mich riecht das nach einem Remis – und damit nach einem Überholmanöver.
Meine – zugegeben leicht versponnenen – Gedankenspiele gehen noch weiter:
Ein Szenario, mit dem man in Hannover sehr gut leben könnte – weil es die eigene Aufholjagd weiter befeuert, ohne dass sich die Spitzenteams komplett absetzen.









































