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·19. August 2026
Paderborn plant Rekord-Transfer – Angebot abgegeben

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·19. August 2026

Paderborn will auf dem Transfermarkt noch einmal ein deutliches Zeichen setzen. Der Bundesliga-Aufsteiger hat ein hohes Angebot für einen Flügelspieler abgegeben und könnte damit den Vereinsrekord brechen.
Der SC Paderborn will sich vor dem weiteren Saisonverlauf nicht auf kleinere Kaderkorrekturen beschränken. Der Bundesliga-Aufsteiger ist an Alan Virginius interessiert, einem 23-jährigen Flügelspieler von Young Boys Bern.
Wie Santi Aouna berichtet, hat der deutsche Klub ein Angebot in Höhe von neun Millionen Euro abgegeben. Die Gespräche mit Young Boys laufen bereits, und Paderborn möchte den Franzosen noch vor dem Ende des Sommertransferfensters fest verpflichten.
Die Höhe des Angebots fällt vor allem im Vergleich zur bisherigen Transferpolitik des Klubs auf. Der aktuell teuerste Spieler in der Geschichte Paderborns ist Gabriel Vidović, der in diesem Sommer drei Millionen Euro kostete. Zuvor hatte der Klub nie mehr als eine Million Euro für einen Spieler bezahlt.
Sollte das Angebot für Virginius in dieser Höhe angenommen werden, würde der bisherige Rekord also gleich um das Dreifache übertroffen. Das zeigt, wie hoch die Verantwortlichen des Bundesliga-Aufsteigers den Franzosen einschätzen und welche Bedeutung er für die Mannschaft haben soll.
Virginius steht derzeit bei Young Boys unter Vertrag. In der laufenden Saison kam er in einem Pflichtspiel zum Einsatz. Der Schweizer Klub führt ihn mit der Rückennummer sieben im Kader der ersten Mannschaft.
Paderborn interessiert sich bereits seit einiger Zeit für den Flügelspieler. Ein früheres Angebot der Deutschen wurde abgelehnt, das Thema war damit jedoch nicht vom Tisch. Young Boys und der Klub aus der Home Deluxe Arena haben bislang keine Einigung erzielt, weshalb die neue Offerte ein weiterer Versuch sein soll, den Stillstand zu überwinden.
Für Paderborn wäre der Deal nicht nur wegen der Ablösesumme außergewöhnlich. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga hat der Klub seine Transferausgaben deutlich erhöht und in diesem Sommer erstmals drei Millionen Euro für einen einzelnen Spieler bezahlt. Virginius könnte diese Grenze nun noch einmal deutlich nach oben verschieben.







































