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·4. Juli 2026

Paraguay wartet: Härtetest für Upa und Ibou

Artikelbild:Paraguay wartet: Härtetest für Upa und Ibou

Nicht nur dank der enormen Offensivpower gilt Frankreich inzwischen wohl als Top-Favorit auf den WM-Titel. Denn die Balance im Team stimmt – auch die französische Defensive um Dayot Upamecano und Ibrahima Konaté überzeugte bislang und ließ erst zwei Gegentore zu.

Am späten Samstagabend um 23.00 Uhr deutscher Zeit wartet im Achtelfinale in Philadelphia mit Paraguay ausgerechnet der Deutschland-Schreck auf die beiden früheren Leipziger Innenverteidiger. Die Südamerikaner wollen nach dem Coup gegen den DFB für die nächste Überraschung sorgen. Helfen könnte dabei auch das Wetter.


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Upamecano warnt vor Underdog

Die nächste Überraschung will Upamecano mit der Équipe Tricolore verhindern. Der 27-Jährige kam bislang in allen vier französischen WM-Spielen zum Einsatz und gehörte dabei zu den Konstanten in der Defensive. Das Spiel Paraguays gegen Deutschland ist ihm Warnung genug. „Es gibt keine vermeintlich kleinen Mannschaften mehr. Diese Teams spielen alle super. Wir müssen ruhig bleiben, auch im Kopf“, fordert unser früherer Innenverteidiger im Interview mit Sky.

Neben William Saliba wird Upamecano voraussichtlich erneut von Beginn an in der Viererkette auflaufen, Konaté steht als hochkarätige Alternative bereit. Beide wurden bei den Roten Bullen geprägt und stehen für eine Leipziger Abwehrschule, die Tempo, Zweikampfstärke und Verteidigen in großen Räumen mitbringt.

Auf dem erhofften Weg Richtung Finale in New York/New Jersey wäre Paraguay aus französischer Sicht der nächste Schritt. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben die Mentalität, jedes Spiel gewinnen zu wollen. Wir wissen aber, dass wir noch nicht am Ziel sind“, betont Upamecano.

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Geht das WM-Märchen von "La Albirroja" weiter?

Die Favoritenrolle ist klar verteilt – doch Paraguay ist unangenehm zu bespielen, wie die Mannschaft von Trainer Gustavo Alfaro zuletzt in der Runde der letzten 32 gegen Deutschland bewies. „La Albirroja“ verteidigte tief und leidenschaftlich, hielt die Partie lange offen und setzte sich schließlich im Elfmeterschießen durch.

Jetzt warten allerdings Kylian Mbappé, Michael Olise und Ousmane Dembélé und damit eines der gefährlichsten Offensivtrios dieses Turniers. „Wir spielen gegen die Nummer eins der Welt. Frankreich ist ein Gewitter, und fast alle seine Blitze schlagen ein. Unsere Aufgabe ist es, uns vor diesem Gewitter zu schützen“, betont Alfaro vorab.

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Paraguay hofft auf noch mehr Hitze

Die klimatischen Bedingungen in Philadelphia könnten tatsächlich Einfluss auf das Spiel nehmen. Es droht eine echte Hitzeschlacht: Für den Spieltag werden Temperaturen um 38 Grad Celsius erwartet, der Hitzeindex könnte noch deutlich darüber liegen. Da das Lincoln Financial Field über kein verschließbares Dach verfügt, warten auf beide Mannschaften extreme Bedingungen.

Wir wissen, dass das Wetter schwierig wird. Man verliert viel Energie. Man schwitzt mehr und verliert mehr Wasser. Als wir ankamen, war es schon heiß. Jetzt ist es noch heißer, aber damit müssen beide Teams umgehen“, sagt Frankreichs Désiré Doué.

Steigen damit die Chancen für Paraguay? Schließlich sind die Südamerikaner ein solches Klima aus der Heimat und den Spielen in der WM-Qualifikation gewohnt. „Das ist für uns ganz normal“, bestätigt Verteidiger Junior Alonso. „Hoffentlich wird es morgen noch ein bisschen wärmer.“

Umso mehr müssen Upamecano und Konaté cool bleiben.

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